Die Bundeskanzlei begrüsst den Entscheid des Kantons Basel-Stadt, extern untersuchen zu lassen, warum seine elektronische Urne bei der Abstimmung vom Sonntag, den 8. März 2026, nicht entschlüsselt werden konnte.
Elektronisch abgegebene Stimmen in Basel-Stadt werden zur Ermittlung des Abstimmungsergebnisses vom 8. März 2026 nicht gezählt. Das betrifft die Stimmen der Auslandschweizer sowie angemeldete Stimmberechtigte mit Behinderungen.
Die Schweizerische Post lanciert einen öffentlichen Sicherheitstest für ihr E-Voting-System. Im Rahmen des sogenannten Public Intrusion Tests dürfen IT-Spezialistinnen und -Spezialisten weltweit gezielt versuchen, in das System einzudringen.
Der Bundesrat hat am Mittwoch vier Kantonen bewilligt, die Versuche mit elektronischer Stimmabgabe weiterzuführen. Basel-Stadt, St. Gallen, Graubünden und Thurgau erhalten eine erneuerte Grundbewilligung von E-Voting-Tests.
Der neue Anlauf zur Einführung eines elektronischen Identitätsnachweises ist auf gutem Weg. Nach dem Nationalrat hat am Dienstag auch der Ständerat den gesetzlichen Grundlagen zugestimmt. Differenzen gibt es noch bei einzelnen Datenschutz- und Cybersicherheitsfragen.