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Verkäufe von Smartphones in Europa brechen ein

Im ersten Quartal gingen die Smartphoneverkäufe in Europa deutlich zurück. Die Analysten führen das vor allem auf die angespannte wirtschaftliche Lage der Konsumenten und die steigenden Preise für Komponenten wie Chips zurück.
Smartphone vor Europaflagge
© ChatGPT

Viele hatten mit einem Einbruch des Smartphonemarktes in Europa gerechnet, jetzt belegen die Zahlen von Counterpoint Research für das erste Quartal dieses Problem. Demnach gingen die Verkäufe im Jahresvergleich um sechs Prozent zurück, vor allem gegen Quartalsende war der negative Trend deutlich spürbar.

Die Marktforscher führen das einerseits auf die Verunsicherung der Verbraucher durch die stark gestiegenen Energiepreise zurück. Dazu kommt die Chipknappheit, die bedingt, dass Smartphones teurer werden oder weniger Ausstattung erhalten. Mit einer Erholung des Marktes rechnen die Analysten angesichts der Rahmenbedingungen für die kommenden Monate eher nicht.

Besonders betroffen vom Einbruch der Verkäufe war Samsung mit einem Rückgang um 12 Prozent, allerdings führt Counterpoint das auch auf einen späteren Verkaufsstart der eigentlich erfolgreichen Galaxy-S26-Serie zurück, der viele Käufe ins zweite Quartal verschoben hat. Mit 30 Prozent Marktanteil liegt Samsung nun gleichauf mit Apple. Die US-Marke war mit einem Anstieg der Verkäufe um sieben Prozent auch in der Krise stark, was vor allem am steigenden Absatz in Osteuropa liegt.

Hinter dem Duo an der Spitze verloren die Verfolger aus China an Boden: Xiaomi verkaufte elf Prozent weniger Geräte und fiel auf einen Marktanteil von 17 Prozent. Oppo hielt den Anteil von sechs Prozent, verkaufte aber acht Prozent weniger Smartphones und Honor kam auf vier Prozent Anteil mit einem Rückgang der Verkäufe um vier Prozent.  

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