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KPN übernimmt Kommunikationsanbieter Xelion

Der niederländische Telekommunikationsanbieter integriert den Softwarehersteller in sein Geschäft mit kleinen und mittleren Unternehmen. Xelion vertreibt seine Plattform über Partner und soll eigenständig bleiben.
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Xelion bündelt Telefonie, Chat, Video und Kundenkontakt in einer Anwendung. KPN führt den Anbieter künftig in seinem Geschäft mit kleinen und mittleren Unternehmen.

© KPN

Xelion, ein 1988 gegründeter Softwarehersteller aus Delft, wird Teil von KPN. Der Anbieter entwickelt eine Plattform für Telefonie, Messaging, Videotelefonie und Kundenkontakt und wird nach den Angaben künftig im KPN-Geschäftsbereich für kleine und mittlere Unternehmen geführt. Mitarbeiter können aus einer Anwendung heraus telefonieren, chatten und Videogespräche führen. Auch die Kommunikation über WhatsApp, Microsoft Teams und CRM-Systeme ist angebunden. Xelion vertreibt seine Software über ein Partnernetzwerk, Kunden sitzen in verschiedenen europäischen Ländern.

Eigenständig unter dem Dach von KPN

Xelion bleibt nach der Übernahme ein eigenständiger Teil von KPN und arbeitet weiter von Delft aus. Kunden behalten ihren gewohnten Service und ihre bisherigen Ansprechpartner. Zum Kaufpreis und zum Zeitpunkt der Übernahme machen die Unternehmen in der Mitteilung keine Angaben.

«Xelion ist bei KPN in guten Händen und erhält den Freiraum, das innovative Unternehmen zu bleiben, das es immer war», sagt Micha Cohen, Gründer von Xelion. Die Technologie sorge für Kontinuität für Kunden, Mitarbeiter und Partner und eröffne Chancen für weiteres Wachstum.

KPN begründet den Schritt mit dem Bedarf von Unternehmen an einfachen digitalen Lösungen. Kunden erwarteten, über verschiedene Kanäle erreichbar zu sein und schnell zwischen Gesprächen, Nachrichten und Kundeninformationen zu wechseln. Thomas Tolsma, der bei KPN für das Geschäft mit kleinen und mittleren Unternehmen verantwortlich ist, nennt die Plattform einfach zu bedienen und zugleich vielseitig. Die «unternehmerische Kultur und Geschwindigkeit» von Xelion wolle KPN erhalten. Xelion könne seine Plattform weiterhin eigenständig vorantreiben.

Langfristig sieht KPN in der Technik von Xelion die Möglichkeit, Kommunikation, Kundenkontakt und KI-Unterstützung enger zu verbinden. Bereits Anfang des Jahres hatte KPN mit Mobile AI eine Lösung eingeführt, mit der Unternehmen KI in der täglichen Kommunikation über das Mobiltelefon nutzen können. Beim Vertrieb will KPN die Innovationskraft von Xelion mit der eigenen Reichweite und Vertriebsstärke verbinden.

Telekommunikation
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