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EU-Kommission will Hürden für Einsatz von KI abbauen

Die EU-Kommission will Hürden für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) abbauen und damit Europas Unternehmen besser für den globalen Wettbewerb rüsten.
© (Quelle: Shutterstock/CoreDESIGN)

Bei der Vorstellung ihrer neuen KI-Strategie kündigte die Brüsseler Behörde an, Regeln zu vereinfachen, Investitionen zu fördern und den Aufbau eigener Rechenzentren massiv auszubauen.

Der Plan ist wohl auch eine Reaktion auf Kritik aus der Tech-Branche, wonach europäische Vorgaben wie das KI-Gesetz (AI Act) zu bürokratisch und innovationsfeindlich seien. Die Kommission will Unternehmen künftig gezielt nach Rückmeldung fragen, wo Regeln unklar oder hinderlich sind. Ziel ist es, die Vorschriften besser an die schnelle technologische Entwicklung anzupassen, ohne dabei Sicherheits- und Ethikstandards aufzugeben.

Superzentren für Europas digitale Souveränität

Ein Schwerpunkt der neuen Strategie liegt auf der Infrastruktur. Die Kommission will Europas Rechenzentren in den kommenden Jahren stark vorantreiben und ruft die Mitgliedstaaten auf, sich um den Bau von sogenannten «KI-Gigafactories» zu bewerben. Diese Superzentren sollen besonders leistungsstarke KI-Modelle trainieren können. Die Idee wurde bereits Anfang des Jahres angekündigt - nun startet das Bewerbungsverfahren. Insgesamt sollen dafür Investitionen in Höhe von 20 Milliarden Euro mobilisiert werden.

Aktuell nutzen nach Angaben der Brüsseler Behörde nur 13,5 Prozent der Unternehmen in Europa KI-Technologien. Die Kommission will diesen Anteil deutlich steigern und Europa zu einem führenden Standort für leistungsfähige, aber verantwortungsvoll eingesetzte KI machen. Bislang hat die EU im Vergleich zu etwa China und den USA das Nachsehen.

Künstliche Intelligenz (KI) Europa
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