Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Diensthandy wird für viele Beschäftigte Standard

Immer mehr Unternehmen statten ihre Mitarbeiter mit Diensthandys aus. Gleichzeitig geht die Nutzung privater Geräte im Job deutlich zurück.

Beschäftigte nutzen im Arbeitsalltag zunehmend Diensthandys statt privater Geräte

© shutterstock / BongkarnGraphic 

Wer beruflich mobil kommunizieren muss, erhält heute meist ein eigenes Gerät vom Arbeitgeber. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Bitkom. Demnach verfügen 56 Prozent der Beschäftigten, die mobil telefonieren, über ein Diensthandy. Vor drei Jahren lag dieser Anteil noch bei 46 Prozent.

Parallel dazu verliert die Nutzung privater Smartphones im beruflichen Kontext an Bedeutung. Während 2023 noch 36 Prozent ihr eigenes Gerät auch im Job nutzten, sind es aktuell nur noch 26 Prozent. Unternehmen setzen damit zunehmend auf eine klarere Trennung zwischen beruflicher und privater Nutzung.

In den meisten Fällen handelt es sich um persönliche Geräte: 53 Prozent der Befragten erhalten ein Diensthandy zur alleinigen Nutzung. Nur ein kleiner Teil – rund 3 Prozent – teilt sich ein Gerät mit Kollegen.

Private Nutzung meist erlaubt

Trotz dieser Entwicklung erlauben viele Unternehmen die private Nutzung der bereitgestellten Geräte. 93 Prozent der Beschäftigten mit Diensthandy dürfen dieses grundsätzlich auch privat verwenden. Die Mehrheit macht davon Gebrauch: 88 Prozent nutzen ihr Dienstgerät sowohl beruflich als auch privat.

«Das Diensthandy gehört für viele Beschäftigte inzwischen zur Arbeitsausstattung. Unternehmen setzen damit stärker auf eine klare Trennung von beruflicher und privater Nutzung», sagt Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Digitalverbands Bitkom.

Für Unternehmen bringt die stärkere Verbreitung von Dienstgeräten mehrere Vorteile. Smartphones können zentral beschafft, verwaltet und regelmässig mit Updates versorgt werden. Das erleichtert die Einhaltung von Sicherheitsstandards und vereinfacht die Administration.

Zugleich reduziert sich der Aufwand, unterschiedliche private Geräte in bestehende IT-Strukturen zu integrieren. Modelle, bei denen Beschäftigte ihre eigenen Smartphones nutzen (BYOD), verlieren damit an Bedeutung.

Höhere Anforderungen an Regeln und Prozesse

Die Kombination aus beruflicher und privater Nutzung stellt Unternehmen allerdings auch vor neue Anforderungen. Klare Regelungen zu Datenschutz, IT-Sicherheit, Kosten oder Erreichbarkeit gewinnen an Bedeutung, wenn beide Bereiche auf einem Gerät zusammenlaufen.

Nach Einschätzung des Bitkom ist das Diensthandy damit für viele Beschäftigte zu einem festen Bestandteil der Arbeitsausstattung geworden, und das mit entsprechenden Anforderungen an Organisation und Nutzung im Unternehmen.

Gesellschaft Smartphone
Anzeige

Neueste Beiträge

AiiDAlab Software bringt die Forschung voran
Die Software AiiDAlab wurde ursprünglich zur Vereinfachung von Computersimulationen in der Materialforschung entwickelt.
4 Minuten
12. Mai 2026
Netgear: Bernd Sebode wird Regional Sales Director für Zentraleuropa
Bei der Enterprise-Sparte von Netgear übernimmt der in der IT-Branche erfahrene Manager Bernd Sebode die Position des Sales Director für die Region Zentraleuropa, die auch Deutschland umfasst.
2 Minuten
12. Mai 2026
Kontrolle statt Komfort: Wer steuert unsere Daten?
Digitale Souveränität ist vom Schlagwort zur Führungsaufgabe geworden. Zwischen Cloud-Abhängigkeit, regulatorischem Druck und geopolitischen Spannungen stellt sich eine unbequeme Frage: Wer kontrolliert im Ernstfall die eigenen Daten – und damit das eigene Geschäft?
8 Minuten
13. Mai 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
«Swiss IT-Studie» - KI im Business - Computerworld Ausgabe 1/2026
Am Thema KI kommt niemand mehr vorbei. Das sehen auch die befragten Schweizer Unternehmen. Wo und wie man diese einsetzen könnte und welchen Nutzen damit verbunden ist, da scheiden sich die Geister. Die Schweiz im KI-Dilemma?
2 Minuten
Tuning und Ergonomie für jedes Display - Apple-Ecke
Bei der Ergonomie am Arbeitsplatz denkt man zuerst an die korrekte Tischhöhe oder an die ­Anpassungen des Bürostuhls. Doch genauso wichtig sind die Einstellungen am Mac: Sie sorgen für den Unterschied zwischen einem Arbeitsplatz und einer Wohlfühlzone.
3 Minuten
30. Apr 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige