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Datenschulden sind die neuen technischen Schulden – und es ist Zeit zu handeln

Technische Schulden beschäftigen CIOs seit Jahren. Doch das grössere Risiko für die S/4HANA-Transformation sind Datenschulden: jahrzehntelange Altlasten, die Kosten hochtreiben, Innovation bremsen und Compliance gefährden.
Auch Roboter brauchen saubere Daten: Bühler archiviert mit JiVS IMP und senkte so die IT-Kosten um 80 %. Historisierte Daten sind die Basis für Innovation – von KI bis Robotik.
© (Quelle: Data Migration)

Die unsichtbare Last

Seit Jahren warnen IT-Verantwortliche vor den Folgen technischer Schulden: veralteter Code, unzählige Anpassungen und Patches, die Agilität hemmen und Kosten erhöhen. Doch mit dem nahenden Ende der SAP-ECC-Wartung im Jahr 2030 rückt ein noch grösseres Problem in den Fokus: Datenschulden.

Im Gegensatz zum Code lasten sie auf der gesamten IT-Landschaft: alte SAP- und Non-SAP-Systeme, Archive und Anwendungen, die einzig betrieben werden, um historischen Informationszugriff zu gewährleisten. Das Ergebnis: 60–80 % des IT-Budgets werden für den Erhalt veralteter Systeme verschlungen – Budgets, die Innovation fehlen. Gleichzeitig verschärft die Mitnahme von Jahrzehnten redundanter oder qualitativ schlechter Daten in SAP S/4HANA das Problem nur: aufgeblähte Systeme, steigende Kosten und Compliance-Risiken.

«Daten wurden viel zu lange als Nebensache behandelt», sagt Thomas Failer, Gründer und CEO von Data Migration International (DMI).

«Doch im Zeitalter von KI sind Datenqualität und Zugänglichkeit die Grundlage jeder Transformation. Ohne sie bauen Unternehmen ihre Zukunft auf Sand.»

Ein neues Datenverständnis

Die Alternative ist einfach, aber konsequent: trennen statt migrieren. Statt sämtliche historischen Informationen nach S/4 zu übertragen, sollten nur die 5–10 % wirklich relevanten operativen Daten übernommen werden. Die restlichen 90 % werden auf einer modernen Plattform historisiert – compliant, revisionssicher und jederzeit zugänglich.

Dieser Ansatz – die One Click Transformation™ – halbiert den Migrationsaufwand, senkt Betriebskosten um bis zu 80 % und reduziert den CO₂‑Ausstoss durch Abschaltung alter Systeme. Ebenso wichtig: Er verhindert Vendor Lock-in. Historisierte Daten werden in einem neutralen Format gespeichert, sodass Unternehmen ihre ERP-Strategie jederzeit ändern können – ohne den Verlust wertvoller Informationen.

Praxis und Mehrwert

Globale Unternehmen zeigen, wie das in der Praxis funktioniert:

  • Bühler Group senkte die IT-Betriebskosten um 80 % und greift heute direkt aus SAP S/4 auf archivierte Altdaten zu – für schlankere Prozesse und höhere Agilität.
  • Arbonia konnte das Datenvolumen vor der Migration um mehr als 50 % reduzieren – und damit sowohl Projektaufwand als auch Belastung fürs Business deutlich verringern, so CIO Patrick Langenegger.
  • AXA IM Schweiz sparte über eine Million Euro und reduzierte den Systemaufwand von zehn Mitarbeitenden auf einen halben Tag pro Monat – bei voller DSGVO-Compliance.

Vom Risiko zum Vorteil

SAPs Clean-Core-Strategie basiert auf qualitativ hochwertigen, relevanten Daten. Doch Datenballast untergräbt dieses Versprechen. Durch die Historisierung ausserhalb des Cores bleiben S/4-Umgebungen schlank, upgradefähig und KI-fähig.

Gleichzeitig wird Datenstrategie zur Nachhaltigkeitsstrategie. Da sich der Stromverbrauch von Rechenzentren bis 2026 verdoppeln dürfte, sparen Unternehmen durch Stilllegung alter Systeme und weniger Datenvolumen Kosten und verbessern ihre CO₂-Bilanz.

«Datenschulden, wie technische Schulden, wachsen exponentiell, wenn man sie ignoriert», sagt Failer. «Doch mit der richtigen Strategie lassen sie sich in einen Wettbewerbsvorteil verwandeln – Kosten senken, Compliance sichern und Agilität freisetzen.»

Das CIO-Mandat

Die Migration nach SAP S/4HANA muss keine teure Pflichtübung sein. Mit der richtigen Datenstrategie wird sie zur Chance: Systeme modernisieren, Kosten senken, CO₂-Bilanz verbessern und das Unternehmen zukunftssicher aufstellen.

Die Botschaft für CIOs ist klar: Lassen Sie nicht zu, dass Datenschulden Ihre Transformation ausbremsen. Handeln Sie jetzt – so wird der Weg nach S/4 schneller, günstiger und intelligenter.

Erfahren Sie, wie Unternehmen wie DuPont, Bühler und AXA ihre Datenschulden in digitale Agilität verwandelt haben: www.jivs.com

© Data Migration

Zum Autor

Thomas Failer, Gründer und Group CEO, Data Migration International
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