Spitzenmodelle 27.03.2019, 10:36 Uhr

Im Test: Huawei P30 / P30 Pro

Huawei will mit der neuen P30-Serie das Smartphone neu erfinden und dank optischem 5-fach Zoom den letzten Nagel in den Sarg der Kompaktkameras schlagen. Computerworld hat beide Spitzenmodelle ausgiebig getestet.
(Quelle: NMGZ )
Heute hat Huawei in Paris die P30-Familie vorgestellt und will gegen die Konkurrenz mit neuen, spannenden Features und Funktionen glänzen: Foto ist Trumpf - auch mit der verbesserten Künstliche Intelligenz («KI»). Keine Frage: Huawei setzt gleich an mehreren Hebeln massiv an, um das Smartphone seiner Ansicht nach neu zu erfinden.
Huawei P30 Pro Front
Quelle: NMGZ
Beim Unboxing sticht eines gleich ins Auge: Auch das neue Topmodell der P30-Serie, die Pro-Version, hat Huawei gründlich renoviert -und zwar innen wie auch aussen. Der breite Notch, wie er bei der P20-Familie noch verbaut war, fällt weg. Huawei setzt auf einen Drop-Notch für die Frontkamera, klein und kreisförmig. Auf der Rückseite findet sich ein Kamerasystem mit drei vertikal angeordneten Linsen sowie einem LED-Blitz. Daneben gibts zudem noch eine weitere Linse mit Distanzsensor (Time of Flight). Es fällt auf: Die Linsen auf der Rückseite stehen stark heraus. Legt man das Handy auf die Rückseite wackelt es, liegt also nicht flach auf dem Tisch. Die Ecken sind nun abgerundet und nach unten gewölbt, so wie man es bisher nur vom Mate 20 Pro her kennt. Das Handy liegt trotz seiner Grösse von 6,47 Zoll prima in der Hand. Gewicht und Form passen – allerdings eher für grössere Hände. In einer Handtasche hat das Modell keine Platzprobleme, stösst aber schon auch aufgrund des länglichen Designs und der Grösse langsam aber sicher an Hosentaschen-Barrieren.
Huawei P30 Front
Quelle: NMGZ
Anders zeigt sich das P30 (ohne Pro): Der Look des Oktober-Modells Mate 20 Pro wurde hier nicht übernommen; es ist sehr flach und mit extrem guten Display/Body-Verhältnis. Es erinnert damit etwas an die Pixel-Serie von Google. Das gestochen scharfe Display mit satter Farbgebung ist 6,1 Zoll gross und löst mit 2340 × 1080 Pixeln auf. Erfreulich: Die Klinkenbuchse ist wieder mit von der Partie. Allerdings ist die komplette Rückseite auch anfällig für Fingerabdrücke. Bei beiden Geräten wurde der Fingerprintscanner auf der Front unter dem Glas untergebracht. Dieser reagiert deutlich schneller als noch beim Pionier Mate 20 Pro - eine Frage von Sekundenbruchteilen. Beide Displays basieren zudem auf der OLED-Technologie und bestehen aus 9 Schichten speziell beschichtetem Glas.
Huawei P30 Rückseite mit drei Kameras
Quelle: NMGZ
Huawei P30 Pro Rückseite
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Auch bei der restlichen Hardware wurde nicht geknausert: Bei der Pro-Version finden wir 128 oder 256 GB Nutz- und 8 GB an Arbeitsspeicher. Das P30 wurde mit 128 GB Speicher und 6 GB RAM ausgerüstet. Die native Auflösung beträgt bei beiden Modellen 2340 × 1080 Pixel, als Betriebssystem kommt Android 9 zum Einsatz. Verbaut wird jeweils der Kirin 980 (4 × 2,6 GHz, 2 × 1,93 GHz und 2 × 1,8 GHz), Das SoC-Design ist in 64 Bit ausgelegt. Beide Geräte sind wasser- und staubgeschützt nach IP53 bzw. IP68 (Pro-Version).


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