Notebook-Ersatz 25.03.2019, 07:12 Uhr

Acer Switch 7 Black Edition im Test

Das Acer Switch 7 Black Edition vereint viele Vorzüge von Tablet und Notebook. Trotz i7-CPU verfügt das 13,5 Zoll grosse Gerät über eine passive Kühlung.
(Quelle: Acer )
Das 13,5 Zoll grosse Acer Switch 7 Black Edition gehört wie das Lenovo Thinkpad X1 Tablet zu den Windows-Testkandidaten, die erfolgreich einen Spagat zwischen Tablet und Notebook hinlegen. Zu ihrer Ausstattung zählt eine vollwertige Notebook-Tastatur samt Hintergrundbeleuchtung und Touchpad. Beide verbinden sich magnetisch fast wie von selbst mit dem Display. Mit 1,6 Kilogramm Gewicht inklusive Tastatur ist das Switch 7 Black Edition nach Tablet-Massstäben ein Schwergewicht, zählt in der Notebook-Welt aber zum leichten Gepäck.
Weil sich die 13,5-Zoll-Tablet-Einheit mit knapp 1,2 Kilogramm Gewicht nicht allzu lange bequem in den Händen halten lässt, dürfte der Notebook-Betrieb mit 400-Gramm-Tastatur die Regel sein. Dann steht das Tablet sehr stabil an Ort und Stelle. Ohne angedocktes Keyboard kam es im Test auf glatten Unterlagen aber relativ schnell ins Rutschen.
Das IPS-Display mit 2256 x 1504 Pixeln (Seitenverhältnis 3:2) hat Acer in ein schwarzes, hochwertiges Metallgehäuse gepackt. Tablet-typisch sind am bis zu 397 cd/m² hellen und mit 1805:1 sehr kontraststarken Touchscreen sämtliche Anschlüsse untergebracht. Neben einem MicroSD-Kartenleser und dem Tastatur-Dock gibt es einen USB-3.1-Port sowie eine vielseitige Thunderbolt-Schnittstelle im USB-C-Format. GPS und ein Mobilfunk-Modul fehlen dem Acer dagegen.

Passive Kühlung trotz i7-CPU

Wie das Lenovo-Tablet setzt auch das Switch 7 Black Edition auf die mobile High-End-CPU Intel Core i7-8550U, kommt im Gegensatz zum Rivalen aber ohne Lüfter aus. Das ist angesichts der integrierten, ebenfalls passiv gekühlten Nvidia-GPU GeForce MX150 umso erstaunlicher, denn bei ihr handelt es sich um eine spieletaugliche Grafikkarte. Damit ist das Acer bestens für anspruchsvolle 3D-Anwendungen gerüstet, zumindest in der Windows-Welt. Nur das Apple iPad Pro war im Test bei den Grafikbenchmarks noch besser.
Trotz passiver Kühlung wurde das Acer Switch 7 Black Edition unter Last nicht wärmer als 42,2 Grad Celsius. Das fühlte sich in der Hand dann allerdings schon recht warm an. Im Office-Betrieb blieb die Temperaturanzeige jedoch stets unter der 30-Grad-Marke, was das aktiv gekühlte Lenovo-Gerät auch nicht besser hinbekam. Einen Nachteil hatte der lüfterlose Betrieb dann aber doch: War das Acer über längere Zeit komplett ausgelastet, reagierte es vorübergehend mit deutlichem Throttling. Das Volllast-Szenario dürfte in der Praxis aber kaum vorkommen. Zudem ist es angesichts der immensen Leistungsreserven unwahrscheinlich, dass Anwender im Normalfall etwas vom Throttling mitbekommen.


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