Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Zürcher Regierung soll Risiken von Wahlmanipulation durch KI prüfen

Um die Integrität von Abstimmungen und Wahlen zu wahren, soll sich der Zürcher Regierungsart mit den Risiken von Wahlmanipulationen durch künstliche Intelligenz (KI) befassen.
© (Quelle: Unsplash)

Kantonsrätinnen und Kantonsräte von SP, Mitte und Grünen haben dazu einen entsprechenden Vorstoss eingereicht.

Wahlen und Abstimmungen stellten das Fundament der direkten Demokratie dar, schreiben die Parlamentarierinnen und Parlamentarier in der Anfrage. Im Zentrum stehe, die Stimmbevölkerung von einer Meinung zu überzeugen.

Mit den neusten Techniken der Steuerung von sozialen Netzen, bei denen auch KI im Spiel sei, könne man unter Umständen nicht nur von einer gezielten Abstimmungsbeeinflussung, sondern bereits von Wahl- oder Abstimmungsmanipulation sprechen, heisst es im Vorstoss.

Die Kantonsrätinnen und Kantonsräte verweisen weiter auf ein Verfahren gegen Tiktok, das in die Wege geleitet wurde. Dabei gehe es darum, systemische Risiken im Zusammenhang mit der Integrität von Wahlen ordnungsgemäss zu bewerten und zu mindern. «Weder der Bund noch der Kanton Zürich kennen ein solches Instrument, obwohl wir uns dank unserer direkten Demokratie mit vielen Wahlen und Abstimmungen exponieren», schreiben die Parlamentsmitglieder.

Deshalb wollen sie unter anderem von der Regierung wissen, wie diese die Risiken von Wahlmanipulationen unter anderem durch KI oder gezielten Desinformationskampagnen bewertet. Und welche konkreten technischen und rechtlichen Massnahmen der Kanton plane, um die Wahlintegrität zu schützen.

Weiter fragen sie die Regierung, wie der Kanton die Wahlbehörden auf solche Herausforderungen vorbereiten will und ob dieser Risikoabschätzungen für die Beeinträchtigung von Wahlergebnissen über elektrische Wege mache.

Künstliche Intelligenz (KI) Politik
Anzeige

Neueste Beiträge

Neue Chips von der ETH gegen Deepfakes
KI-generierte Bilder und Videos gefährden demokratische Prozesse und untergraben das Vertrauen in der Gesellschaft. Forschende der ETH Zürich haben nun eine Chip-Technologie entwickelt, die es ermöglicht, die Authentizität von Sensordaten wie Bildern und Videos überprüfbar zu machen. 
4 Minuten
25. Mär 2026
Digitale Kriminalität bleibt auf ähnlichem Niveau wie 2024
Insgesamt sind 554'963 Straftaten gemäss Strafgesetzbuch (StGB) im Jahr 2025 verzeichnet worden. 57'761 Straftaten wurden mit einem digitalen Tatvorgehen erfasst.
3 Minuten
25. Mär 2026
Telekom-Technikchef verlässt Konzern überraschend
Der für Technik und Produkte zuständige Vorstand Abdu Mudesir verlässt die Deutsche Telekom nach nur wenigen Monaten im Amt. Eine Nachfolge ist bislang nicht geregelt.
2 Minuten
25. Mär 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Schweizer Funk-Uhren haben deutsche Zeit - Zeitumstellung
Am Sonntag beginnt die Sommerzeit. Um 02.00 Uhr werden alle Uhren auf 03.00 Uhr eine Stunde vorgestellt. Viele Uhren erledigen dies automatisch. Aber wie eigentlich? Und sollte die Zeitumstellung nicht schon längst abgeschafft werden?
3 Minuten
27. Mär 2024
Honor zeigt Smartphone mit Roboterarm
Auf dem Mobile World Congress zeigt Honor das Robot Phone. Es hat als Premiere eine Kamera auf einem ausfahrbaren Roboterarm, der wie ein Gimbal funktionieren sol.
2 Minuten
4. Mär 2026
Telekom setzt auf Starlink gegen weisse Flecken
Mit satellitengestützter Direktverbindung will die Deutsche Telekom Funklöcher in Europa schliessen. Gemeinsam mit Starlink soll der Dienst ab 2028 in mehreren Ländern starten.
2 Minuten
3. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige