Mit KI gegen Naturkatastrophen 28.05.2018, 07:11 Uhr

IBM startet globale Initiative Call for Code

IBM bringt zusammen mit Partnern die globale Initiative «Call for Code» an den Start. Im Rahmen der Initiative sollen Anwendungen geschaffen werden, die Naturkatastrophen besser vorhersagen und im Ernstfall die Katastrophenhilfe optimieren.
(Quelle: aurielaki / shutterstock.com )
IBM startet zusammen mit Partnern die globale Initiative «Call for Code». Im Rahmen dieser will das Unternehmen Entwickler mit finanziellen Mitteln und Equipment ausstatten, um neue Anwendungen zur Vorhersage von Naturkatastrophen und zur Katastrophenhilfe zu fördern.
«Die globale Initiative Call for Code wurde ins Leben gerufen, um das volle Potenzial von Entwicklern auszuschöpfen, die eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Innovationen spielen, die Leben gestalten und retten können», so David Clark, Gründer von David Clark Cause und Mitgründer der Initiative.
Call for Code lädt Entwickler dazu ein, neue Anwendungen zu entwickeln, die die Bevölkerung dabei unterstützen, sich auf Naturkatastrophen besser vorzubereiten. Dies können zum Beispiel Apps sein, die mithilfe von Wetterdaten die Lieferkette von Apotheken optimieren. Etwa, um im Ernstfall ausreichend Medikamenten vorrätig zu lagern. Ebenfalls denkbar ist eine Anwendung, die im Vorfeld einer herannahenden Katastrophe dafür sorgt, dass ausreichend Rettungskräfte im Einsatz sind.

Gewinner erwartet Geldpreis und langfristiger Support

IBM selbst will für Call for Code neben dem eigenen Technologie-Know-how über einen Zeitraum von rund fünf Jahren über 30 Millionen US-Dollar investieren. Ziel sei es, Entwickler weltweit zusammenzubringen, um moderne Technologien rund um Daten, KI, Blockchain, Cloud und IoT im Kampf gegen Naturkatastrophen zu nutzen.
Interessierte Entwicklerteams können sich ab sofort auf der Webseite der Initiative registrieren und ab dem 18. Juni 2018 ihre Projekte einreichen. Einsendeschluss ist der 31. August 2018. Nach einer Halbfinalrunde mit 30 ausgewählten Ideen im September wird im Oktober dieses Jahres dann das Gewinnerteam aus den drei besten Projekten gekürt.
Abgesehen von einem Geldpreis können sich die Gewinner aber vor allem auf den langfristigen Support der Mitglieder der Initiative freuen. Damit soll aus dem vorgestellten Prototyp eine reale Anwendung werden.


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