Nuki Smart Lock im Test: Sesam, öffne dich

Und wenn man das Smartphone vergisst?

Hat man das Smartphone in der Wohnung liegengelassen, gibt es zum Glück noch die Nuki Bridge: einen «Funkadapter», der sich aus der Steckdose heraus nach einer kurzen Synchronisation auf Knopfdruck mit dem heimischen Router und Smart Lock verbindet. So kann man quasi auch von extern über den Browser auf das heimische Schloss zugreifen. Über ein Nuki-Onlinekonto stehen dann im Grunde dieselben Funktionen wie in der App zur Verfügung: Man kann überwachen, welches Familienmitglied gerade die Wohnung betreten hat und kann sogar temporäre Zeitfenster für Gäste festlegen. Theoretisch liessen sich bis zu 100 Zugriffsberechtigungen einrichten. Über das Web-Interface wäre dann die Eingangspforte im Notfall auf Nachbars Laptop schnell wieder entriegelt.
Die Nuki Bridge macht das Smart Lock internetfähig
Quelle: sgr / nmgz
Über das Webkonto von Nuki lassen sich ebenfalls Zutrittsberechtigungen verwalten
Quelle: Nuki
Die Nuki-App hat uns im Test sehr überzeugt
Quelle: Screenshot / PCtipp

Alltagserfahrungen

Das Nuki-Türschloss ist einfach installiert, aber auch schnell über ein Hebelchen im Batteriefach wieder demontiert. Im Alltagstest funktioniert das Öffnen und Verriegeln der Tür über die Smartphone-App und auch über das Internet zuverlässig. Je nach Schloss kann man zudem festlegen, ob der Schlüssel nur eine 360-Grad-Drehung oder eine 720-Grad-Drehung einlegen soll. Als leicht störend empfanden wir das etwas laute Motorgeräusch. Die Nuki Bridge hat schnell das Signal gefunden und kommuniziert zuverlässig mit dem Smart Lock. Allerdings sollte sich eine Steckdose in unmittelbarer Nähe des Smart Locks befinden. Auf eine Distanz von mehreren Metern und durch mehrere Wände hindurch bricht das Signal zur Bridge schnell ab.


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