Tipps und Tricks 09.03.2020, 15:09 Uhr

So nervt Windows 10 nicht mehr

Der erste Kontakt mit dem aktuellen Windows 10 kann einige Fragen aufwerfen. So gibt es viele Grundeinstellungen, die mehr als nur nerven oder alles andere als sinnvoll sind. Meistern Sie diese Hürden mit den folgenden Tipps.
(Quelle: Archiv NMGZ )
Anwender, die jetzt noch Windows 7 nutzen, dürften früher oder später nicht um Windows 10 herumkommen, sofern sie nicht auf Linux oder auf macOS umsteigen wollen. Denn mittlerweile war er da, der Januar 2020, der das Ende des Windows-7-Supports seitens Microsoft markierte.
Eigentlich wäre die Frist, in der man ein kostenloses Upgrade von Windows 7 auf Windows 10 durchführen konnte, schon seit über einem Jahr abgelaufen. Aber bei einem eigenen Versuch im letzten Frühling klappte es noch – und Benutzer in verschiedenen Foren melden, sie hätten auch gegen Ende 2019 noch ein kostenloses Upgrade durchführen können. Den Versuch ist es wert. Wenn Sie ein direktes Upgrade probieren wollen, finden Sie Tipps im Artikel «Zeit für Windows 10» unserer Schwesterpublikation PCtipp, und zwar im Abschnitt «Wie upgraden?».
Die gute Nachricht: Als Microsofts Windows 10 erschien, liessen sich viele störende Funktionen nicht ändern oder entfernen. So erforderte es teils sogar Eingriffe in die Windows-Registry. Dies hat sich inzwischen erheblich gebessert. Windows 10 bietet ein paar interessante Funktionen, kann aber mit einigen Punkten immer noch etwas nerven. Genau diesen widmen wir uns hier gleich nachfolgend. Und ab der dritten Seite bewahren wir Sie vor einigen unnötigen Schrecksekunden.

Transparenz entfernen

Bild 1: Je nach Hintergrund stört die Teiltransparenz nur – sie lässt sich aber ausschalten
Quelle: PCtipp
Teilweise transparente Fenster mögen elegant aussehen, aber bei dunklem Hintergrund sind etwa Einstellungsbeschriftungen schlechter lesbar. Klicken Sie auf Start und darin auf das Zahnrad-Symbol zum Öffnen der Einstellungen. Via Personalisierung gehts zu Farben. Kippen Sie den Schalter bei Transparenzeffekte auf die Einstellung Aus, Bild 1.

Desktop-Anzeige

Bild 2: Der wenige Pixel schmale Streifen ganz rechts ist der Desktop-Vorschaubereich
Quelle: PCtipp
In Windows 7 gabs ganz am rechten Ende der Taskleiste einen unscheinbaren kleinen Bereich für Desktop anzeigen. Fuhr man per Maus drauf, wurden alle Fenster komplett transparent, um den Blick auf den Desktop freizugeben. Beim Klick auf die kleine Fläche verschwanden die Fenster und man konnte auf eins der Icons auf dem Desktop zugreifen. Das gibts in Windows 10 auch noch. Der klickbare Bereich ist deutlich schmaler und wartet aber darauf, dass Sie ihn wieder einschalten: Klicken Sie mit rechts auf den schmalen Streifen, Bild 2, und wählen Sie Vorschau für Desktop. Ab sofort werden die Fenster wieder vorübergehend unsichtbar, wenn Sie per Maus auf diese Stelle fahren.

Scrollbalken

Windows blendet Scrollbalken automatisch aus. Etwa in den Einstellungen sind die dann so schlecht zu erkennen, dass man eventuell gar nicht merkt, dass man mit Scrollen noch weitere Optionen entdecken könnte. Klicken Sie auf Start/Einstellungen (Zahnrad-Icon) und gehen Sie zu Erleichterte Bedienung. Scrollen Sie etwas herunter. Schalten Sie Automatisches Ausblenden von Bildlaufleisten in Windows auf Aus.

Unnützes loswerden

Bild 3: Die meisten Apps in Windows 10 lassen sich direkt aus dem Startmenü deinstallieren
Quelle: PCtipp
Im Startmenü befinden sich nicht nur Kacheln, sondern auch Programmeinträge zu Systemwerkzeugen und vorinstallierten Apps. Da ist ebenfalls unnütze Software (auch Bloatware genannt) dabei, die viele überhaupt nicht brauchen. Soll einiges davon weg, etwa die ganzen Spiele, die Xing-App und die Xbox-Apps? Vieles werden Sie wie folgt los: Klicken Sie rechts im Kachelbereich oder im linken Bereich der Programmliste mit der rechten Maustaste auf die betreffende App. Sie finden entweder direkt im Kontextmenü oder in einem Unterpunkt wie Mehr den Befehl Deinstallieren. Nutzen Sie diesen, deinstallieren Sie die App. Anders als in älteren Windows-10-Versionen lässt sich mittlerweile auch Microsoft OneDrive löschen. Das ist angenehm für jene, die gar keinen Cloud-Speicher oder den eines anderen Anbieters (Dropbox, Google, Swisscom, iCloud) nutzen, Bild 3.
Wollen Sie die installierten Apps auflisten, um sie zu entfernen, öffnen Sie Start/Einstellungen/Apps. In der Liste klicken Sie eine zu entfernende App an und benutzen Deinstallieren. Wichtig: Entfernen Sie die Apps nicht voreilig! Manche davon gehören zu installierten Gerätetreibern oder zu Funktionen, die Sie vielleicht erst ausprobieren wollen.
Nicht alle Apps lassen sich so loswerden. Etwa die Xbox Game Bar, mit der Sie ein gestartetes Spiel filmen könnten. Dazu kommen wir gleich. Dafür können Sie aber hier auch die Optionalen Features aufsuchen, die sich verwalten oder deinstallieren lassen. Seien Sie auch da zurückhaltend, bevor Sie etwa den Windows Media Player oder die Windows-Hello-Gesichtserkennung über Bord werfen. Kacheln, die Sie nicht deinstallieren können, lassen sich via Rechtsklick wenigstens vom Start lösen.

Störrische Apps entfernen

Laden Sie von ccleaner.com/de-de den CCleaner Free (die kostenlose Version) herunter. Führen Sie die heruntergeladene Datei (derzeit ccsetup563.exe, eventuell ohne sichtbare EXE-Endung) per Doppelklick aus. Nun sorgen Sie dafür, dass vom Programm nur das installiert wird, was Sie wirklich brauchen: Im ersten Installationsfenster deaktivieren Sie dazu die Option Install Google Chrome. Klicken Sie anschliessend auf den Link namens Customize. Bei den fünf angehakten Funktionen deaktivieren Sie alle ausser Add Desktop Shortcut und Add Start Menu Shortcut. Klicken Sie jetzt auf Install, anschliessend deaktivieren Sie das Anzeigen der Release Notes, nun geht es zu Run CCleaner. Via Options/Settings stellen Sie die Sprache von English auf Deutsch um.
Bild 4: Manche Apps werden Sie mit dem CCleaner los
Quelle: PCtipp
Gehen Sie im CCleaner zu Extras/Deinstallieren. Hier finden Sie Apps und Anwendungen, die Sie deinstallieren könnten, Bild 4. Obwohl Sie beispielsweise alle Xbox-Apps ausser der Game Bar vorhin deinstalliert haben, sehen Sie, dass hier weiterhin vier Xbox-Apps auftauchen. Wer aber mit der Xbox nichts am Hut hat, mag diese vielleicht lieber entfernen. Damit werden Sie auch die Game Bar los. Klicken Sie auf die zu beseitigende App und gehen Sie zu Deinstallieren. Haben Sie fertig aufgeräumt, können Sie auch den CCleaner wieder deinstallieren. Manche Nutzer schwören zwar auf ihn, manche fluchen allerdings drüber, wenn er zu viel aufräumt.

Spieleleiste und App-Vorschläge

Spieleleiste

Die App für die Xbox Game Bar ist zwar weg, aber das System ist weiterhin darauf vorbereitet und reagiert auf entsprechende Tastenkürzel. Gehen Sie zu Start/Einstellungen/Spielen. Schalten Sie hier Spieleleiste zum Aufzeichnen von Spielclips auf Aus.

App-Vorschläge

Windows 10 wird Ihnen früher oder später weitere App-Kacheln ins Startmenü spülen. Falls Sie das nicht wollen: Öffnen Sie Start/Einstellungen/Personalisierung. In der linken Spalte geht es zu Start. Hier finden Sie unter anderem den Punkt Gelegentlich Vorschläge im Startmenü anzeigen, den Sie auf die Position Aus kippen, Bild 5.
Bild 5: Soll Windows künftig keine App-Vorschläge im Startmenü anbringen, schalten Sie diese Option aus
Quelle: PCtipp

Standardprogramme

Es kann umständlich sein, eine bestimmte Anwendung als Standardprogramm für einen bestimmten Zweck festzulegen, zum Beispiel Mozilla Thunderbird für Mails anstelle der Windows-eigenen Mail-App oder den Firefox-Webbrowser anstelle von Microsoft Edge. Etwa unter Windows 7 reichte es oft noch, zum Beispiel im Firefox Als Standard festlegen zu wählen, dann öffneten sich Weblinks künftig in diesem. Windows 10 verlangt zwingend ein Festlegen der gewünschten Standard-App innerhalb der Windows-eigenen Einstellungen. Installieren Sie zuerst die App respektive Anwendung, die Sie nutzen wollen, und richten Sie diese für sich passend ein. Gehen Sie anschliessend via Start/Einstellungen/Apps zu Standard-Apps. Wählen Sie hier in der passenden Kategorie aus, welche App Sie nutzen wollen. Unter Webbrowser gibts einen Klick auf Microsoft Edge, nun wählen Sie den gewünschten Browser aus, Bild 6.
Bild 6: Legen Sie Ihre bevorzugten Standardprogramme fest
Quelle: PCtipp

Suchleiste

Die Suchleiste findet grundsätzlich alles, was Sie auch nach einem Klick aufs Startmenü-Icon suchen könnten. Und wenn es Webseiten sind, die Sie suchen, werden diese über diese Suchleiste immer im Webbrowser Edge geöffnet, auch wenn Sie lieber einen anderen Standardbrowser verwenden. Es gibt aber eine alternative Suchleiste. Blenden Sie diese anstelle des Standardsuchfelds ein, haben Sie «den Fünfer und das Weggli». Sie können die Standardsuche weiterhin via Klick aufs Startmenü durchführen – und haben ein zusätzliches Suchfeld, mit dem Sie etwa eine Websuche starten oder eine Webadresse eingeben und in Ihrem bevorzugten Browser öffnen. 
Erst werden Sie das Standardsuchfeld los: mit einem Rechtsklick auf die Taskleiste, gefolgt vom Befehl Suchen/Ausgeblendet. Blenden Sie die alternative Leiste ein. Es folgt wieder ein Rechtsklick auf eine freie Stelle auf der Taskleiste, anschliessend haken Sie unter dem Menü Symbolleisten den Punkt Adresse an.
Nach dem Einblenden des neuen Feldes befindet sich jenes rechts in der Taskleiste. Soll es nach links rüber? Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle in der Taskleiste. Ist Taskleiste fixieren aktiviert, deaktivieren Sie es per Klick. Nach dem Aufheben der Fixierung sehen Sie, dass die vorhandenen Symbolleisten mit unscheinbaren «Anfassbalken » ausgestattet wurden, Bild 7.
Bild 7: Ist die Fixierung aufgehoben, entdecken Sie bei jeder Tasksymbolleiste einen Anfassbalken
Quelle: PCtipp
Leider klappt es nicht, wenn man den Anfassbalken des neuen Adressfeldes nach links zieht. Greifen Sie stattdessen per Maus den Anfasser der linken Symbolleiste und ziehen Sie ihn weit nach rechts. Schon tauscht das Feld Adresse mit der Symbolleiste den Platz.
Ziehen Sie das Feld nun so schmal, wie Sie es haben wollen. Dass es ein Feld für die Adresseingabe ist, sehen Sie auch so. Daher brauchen Sie vor dem Feld keine Beschriftung «Adresse». Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Anfassbalken und deaktivieren Sie im Kontextmenü den Punkt Titel anzeigen. Damit gewinnen Sie wieder ungefähr einen Zentimeter Platz in der Taskleiste. Passt alles? Klicken Sie wieder mit rechts auf eine freie Stelle der Taskleiste und aktivieren Sie danach Taskleiste fixieren.

Falsche Suchmaschine

Wenn Sie über die alternative Suchleiste (siehe letzter Tipp) von Windows 10 etwas suchen, wird automatisch Bing als Suchmaschine hinzugezogen – anstelle von Google oder DuckDuckGo. Das liegt daran, dass Windows hierfür offenbar jene Standardsuche verwendet, die im veralteten Internet Explorer eingestellt ist. Starten Sie den Internet Explorer. Surfen Sie in diesem etwa zu duckduckgo.com. DuckDuckGo erkennt Ihren Browser. Klicken Sie auf Installieren und folgen Sie den Anweisungen bei Als standardmässige Suchmaschine festlegen, Bild 8.
Bild 8: Hier können Sie DuckDuckGo als Suchmaschine hinzufügen
Quelle: PCtipp
Falls die Standardsuche noch nicht geändert ist, öffnen Sie im Internet Explorer über das Zahnrad-Icon das Menü, gehen zu Add-Ons verwalten, klicken bei Suchanbieter auf DuckDuckGo (oder die andere gewünschte Suchmaschine) und wählen Als Standard. Ab jetzt wird die hier eingestellte Suchmaschine Ihre Suche an Ihren Standardbrowser umleiten.

Info-Center

Bild 9: Ziehen Sie in diesem Menü Ihre vier wichtigsten Kacheln auf die ersten vier Plätze
Quelle: PCtipp
Der Klick auf das kleine Sprechblasen-Icon ganz unten rechts öffnet das Info-Center. Hier sehen Sie zunächst vier Kacheln; nach dem Klick auf Erweitern sogar über zwei Dutzend. Über diese Kacheln schalten Sie zahlreiche Funktionen direkt ein oder aus. Ihnen würden vier aber völlig reichen – wenn es denn die richtigen wären. Die Auswahl dieser Kacheln passen Sie komfortabel an: Klicken Sie mit rechts auf eine freie Stelle im Info-Center und gehen Sie danach zu Bearbeiten.
Alle Kacheln – und sogar der dortige Helligkeitsregler – erhalten ein Stecknadel-Symbol. Über Hinzufügen aktivieren Sie noch unplatzierte Kacheln. Ziehen Sie Ihre wichtigsten vier per Maus auf die ersten vier Plätze, Bild 9, vielleicht brauchen Sie häufig Projizieren, Nachtmodus und den Stromsparmodus, aber eigentlich nie den Flugzeug- oder Tabletmodus. Was Sie gar nicht benötigen, entfernen Sie durch einen Klick auf die Stecknadel.

Update-Zeit anpassen

Die ersten Ausgaben von Windows 10 haben den Nutzer noch oft damit genervt, dass aufgrund von Updates mitten während der Arbeit ein PC-Neustart angekündigt wurde. Neuere Windows-Builds merken sich mit der Zeit, wann Sie am Computer sitzen, und führen die Update-Installationen und Reboots zunehmend dann durch, wenn es Sie nicht mehr stört. Es lässt sich aber weiter anpassen.
Öffnen Sie den Menüpunkt Start/Einstellungen/Update und Sicherheit. Im Bereich Windows Update klicken Sie anschliessend auf Nutzungszeit ändern. Wollen Sie die Zeit manuell festlegen, schalten Sie Nutzungszeit für dieses Gerät automatisch auf Grundlage der Aktivitäten anpassen auf Aus. Bei Aktuelle Nutzungszeit geht es zu Ändern. Stellen Sie die Zeiten ein, in denen Sie an dem Gerät arbeiten – und nicht durch Update-Reboots gestört werden wollen, Bild 10.
Bild 10: Passen Sie Ihre Nutzungszeit an
Quelle: PCtipp

Hilfe, was passiert hier?

Oh, nein, alles sieht anders aus! Unter Windows 10 gibts Funktionen, die sich je nach Tageszeit, Tastenkombination oder Fehlklick quasi aus heiterem Himmel aktivieren. Sind diese Funktionen unbekannt, erschrickt man durchaus und fürchtet eine drohende Neuinstallation. Wenn etwas vom Folgenden passiert, können wir Sie aber beruhigen: Alles ist harmlos und schnell wieder in Ordnung. Ein paar dieser Schreckmomente waren auch in Windows 7 gängig.
Startmenü-Vollbild, Icons weg!
Bild 11: der normale Modus oben, der Tabletmodus unten
Quelle: PCtipp
Es dürfte fast jedem Nutzer mal passieren: Plötzlich sind die eigenen Icons in der Taskleiste verschwunden, Fenster lassen sich nicht mehr verkleinern und alles erscheint im Vollbild, Bild 11. Was ist passiert? Sie haben offenbar versehentlich den Tabletmodus aktiviert. Klicken Sie ganz unten rechts auf das kleine Sprechblasen-Icon oder drücken Sie Windowstaste+A, um im rechten Bereich das Info-Center zu öffnen. Falls Tabletmodus nicht erscheint, tippen Sie auf Erweitert. Jetzt deaktivieren Sie den Tabletmodus – und alles ist wieder normal.
Iiih, alles ist rot!
Plötzlich oder regelmässig um die gleiche Uhrzeit färbt sich Ihr Monitor leicht rötlich. Hier ist ein ähnlicher Spuk im Spiel wie vorhin: Windows hat den Nachtmodus aktiviert, der die Farbtemperatur ins Rötliche verschiebt, weil das für viele am Abend angenehmer ist. Öffnen Sie mit Windowstaste+A das Info-Center, klappen Sie die dortigen Kacheln mit Erweitern auf und deaktivieren Sie Nachtmodus.
Als Zusatztipp: Klicken Sie mit rechts auf Nachtmodus, gefolgt von Zu Einstellungen wechseln. Via Einstellungen für den Nachtmodus können Sie einerseits die Stärke des Nachtmodus regeln und andererseits die Zeiten planen, zu denen sich der Modus automatisch einschalten soll.
Desktop-Icons verloren?
Sind die Icons und Dateien auf dem Desktop plötzlich verschwunden, sind sie vermutlich nicht gelöscht, sondern bloss ausgeblendet. Windows 10 kennt das immer noch: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop. Im Kontextmenü finden Sie unter Ansicht den Befehl Desktopsymbole anzeigen. Aktivieren Sie ihn wieder, sind die Symbole wieder da.

Tastatur-Spuk

Bild 12: Entfernen Sie ungenutzte Eingabesprachen
Quelle: PCtipp
Sie schreiben an einem Text und müssen plötzlich feststellen, dass anstelle des «ö» ein «é» erscheint. Hier hat Windows offenbar aufgrund einer Tastenkombination das Tastaturlayout umgeschaltet. Unten rechts im Infobereich müsste ein Icon mit einer Beschriftung wie DEU oder FRA zu sehen sein. Klicken Sie drauf und gehen Sie zu Spracheinstellungen. Entfernen Sie jeweils nach einem Klick darauf all jene Eingabesprachen, die Sie nie brauchen, Bild 12. Falls Sie am Ende nur noch eine Eingabesprache haben, wird das Symbol automatisch aus dem Infobereich verschwinden. Oder möchten Sie die Sprachen installiert lassen, aber bloss die irritierende Tastenkombination zum Wechseln abschalten? Öffnen Sie Start/Einstellungen/Zeit und Sprache/Sprache. Scrollen Sie ein Stück herunter und klicken Sie auf den Link Wählen Sie eine Eingabemethode aus, die immer als Standard verwendet werden soll. Anschliessend klicken Sie auf Tastenkombination für Eingabesprachen. Markieren Sie per Klick Zwischen Eingabesprachen und gehen unten zu Tastenkombination ändern. Für den Wechsel von Tastaturlayout und Eingabesprache greifen Sie jeweils zu Nicht zugewiesen.
Aufgepasst
Die Kombi Windowstaste+Leertaste wird fürs Umschalten jedoch weiterhin funktionieren, solange mehr als eine Sprache installiert ist. Mit dieser Tastenkombination wird aber das Sprachwahlfenster während des Umschaltvorgangs angezeigt; so sehen Sie wenigstens, dass gerade ein Sprachwechsel stattfindet.

Huch, Desktop liegt quer

Bild 13: Hat der Laptop jetzt beim Elchtest versagt oder was?
Quelle: PCtipp
Aus heiterem Himmel steht Ihr Desktop auf dem Kopf oder liegt quer, Bild 13. Was ist denn hier passiert? Hier haben Sie es nicht mit einer nervigen Windows-10-Funktion zu tun, sondern mit einer Tastenkombination Ihres Grafikchip-Treibers. Etwa bei Intel-Grafikchips lässt sich mit Ctrl+Alt in Kombination mit einer der Pfeiltasten der Desktop nach links oder rechts kippen bzw. auf den Kopf stellen. Drücken Sie mal Ctrl+Alt+Aufwärtspfeil, um ihn wieder richtig hinzustellen. Damit Sie die Tastenkombination nicht versehentlich wieder erwischen, klicken Sie mit rechts auf den Desktop und schauen im Kontextmenü nach Grafikoptionen/Tastenkombinationen. Schalten Sie das auf Deaktivieren, Bild 14.
Bild 14: Hier lässt sich der versehentliche Desktop-Kipper ausschalten
Quelle: PCtipp



Das könnte Sie auch interessieren