Microsoft veröffentlicht neue Funktionen für Outlook

Neue Funktionen für iOS- und Android-Apps

Noch nicht veröffentlicht aber für die Android- sowie iOS-Anwendung in Aussicht gestellt, hat Microsoft eine geräteübergreifende Synchronisationsfunktion für Nachrichtenentwürfe.
Fotos von Dokumenten und Whiteboards lassen sich künftig direkt über die Outlook-App erstellen und optimieren.
Quelle: Microsoft
Speziell für Android soll es schon bald ein Feature geben, mit dem sich Fotos von Whiteboards und dergleichen direkt über die App anzufertigen lassen. Die dafür integrierte Technologie basiert auf derselben, die dem einen oder anderen Nutzer bereits aus Microsofts Office Lense bekannt sein dürfte. Fotografiert der Nutzer ein Memoboard, nimmt die Software automatisiert eine Anpassung vor. Um die Funktion zu starten, muss der User lediglich auf das integrierte Fotosymbol drücken und das Bild über die Smartphone-Kamera anfertigen.
Um bei der Eingabe der Antwort den Mail-Inhalt besser im Blick zu haben, bietet Outlook in den mobilen Versionen bald die Möglichkeit, die Unterhaltung in einem Chat-ähnlichen Design anzeigen zu lassen. Dafür wird das Antwortfeld lediglich am unteren Bildschirmrand dargestellt, statt als Hauptfenster.
Der Kontakt einer Person, mit der der Nutzer besonders häufig interagiert, wird in der Suche gesondert markiert und ganz oben angezeigt. Alternativ kann der Nutzer auch Favoriten festlegen.

Neue Verwaltungsfunktionen für Admins

Auch für die Zusammenarbeit in Teams wird es laut Microsoft eine neue Funktion in den mobilen Anwendungen von Outlook geben. Demnach erlangt der Nutzer künftig über Outlook Zugriff auf das OneNote-Notizbuch der Gruppe. Darüber lassen sich Gruppenereignisse sowie die einzelnen Kontakte in der Gruppe einsehen. Ferner lässt sich OneNote selbst direkt aus Outlook starten.
Unerwünschtes Tracking über externe Inhalte wie Bilder lassen sich unter Android ab Mai 2018 blockieren.
Auch für Administratoren gibt es eine wichtige Neuerung: Um den direkten Zugriff auf das Internet über mobile Geräte zu verhindern, verwenden viele Organisationen Proxys. Outlook unterstützt nun den Einsatz von SOCKS-Proxys, um Unternehmensdaten zusätzlich zu schützen.
Besonders im Zuge der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) besteht künftig die Notwendigkeit, den Austausch bestimmter Daten genauestens zu erfassen und zu dokumentieren. Hierfür integrieren Microsoft ab Juni 2018 eine neue Funktion. Wird ein Gerät vom Unternehmen verwaltet, können Admins dann ein unerwünschtes Kopieren von Informationen in private Konten unterbinden. Ebenfalls blockiert werden kann das Senden von Unternehmensinformationen aus einem privaten Konto.
Die neuen Funktionen richten sich vor allem an Geschäftskunden und sind in gewisser Weise Microsofts Antwort auf das umfangreiche Redesign von Gmail in der vergangenen Woche.


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