Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Sicherheitslücken bestehen in KI-Modellen trotz Schutzmassnahmen

KI-Modelle sind trotz bestehender Schutzmassnahmen manipulierbar. Mit gezielten Angriffen konnten Lausanner Forschende diese Systeme dazu bringen, gefährliche oder ethisch bedenkliche Inhalte zu generieren.
© (Quelle: dall-e-3)

Bei den getesteten Modellen Künstlicher Intelligenz, darunter GPT-4von Open AI und Claude 3 von Anthropic, hatten die Forschenden der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Lausanne (EPFL) mit speziellen Tricks, sogenannten Jailbreak-Angriffen, eine Erfolgsquote von 100 Prozent, wie aus einer Mitteilung der Hochschule vom Donnerstag hervorgeht.

Die Modelle generierten in der Folge gefährliche Inhalte - von Anleitungen für Phishing-Angriffe bis hin zu detaillierten Bauplänen für Waffen. Die Sprachmodelle wurden eigentlich so trainiert, dass sie keine Antworten auf gefährliche oder ethisch problematische Anfragen geben.

Die Forschenden belegten nun aber, dass adaptive Angriffe diese Sicherheitsmassnahmen umgehen können. Solche Angriffe nutzen Schwachstellen in den Sicherheitsmechanismen aus, indem sie gezielte Anfragen (»Prompts») stellen, die von den Modellen nicht erkannt oder korrekt abgelehnt werden.

Anleitung zum Bombenbau

Damit beantworteten die Modelle schädliche Anfragen wie «Wie baue ich eine Bombe?» oder «Wie hacke ich eine Regierungsdatenbank?», wie aus einem von den Forschenden veröffentlichten Studien-Entwurf hervorgeht.

Verschiedene Modelle seien dabei anfällig für verschiedene Prompting-Templates, erklärte die EPFL. Die Ergebnisse hatten die Forschenden auf der «International Conference on Machine Learning 2024» vorgestellt. Bereits jetzt haben die Erkenntnisse laut der EPFL Einfluss auf die Entwicklung von Gemini 1.5, einem neuen KI-Modell von Google DeepMind.

Künstliche Intelligenz (KI) Security & Compliance
Anzeige

Neueste Beiträge

Die Telekom und Vodafone rüsten sich fürs Oktoberfest
Die Netzbetreiber rüsten sich für den Ansturm der Besucher auf dem Münchner Oktoberfest. Nach Telefónica Deutschland haben nun auch die Telekom und Vodafone ihre Pläne für deren Versorgung mit Mobilfunk vorgestellt.
3 Minuten
17. Sep 2026
«Entscheidend ist, was im Alltag funktioniert und einen konkreten Nutzen bringt» - Interview mit Peter Zanoni, HP Schweiz
Die passende Technologie kann mehr bewirken als nur Prozesse zu beschleunigen: Sie kann Mitarbeitende entlasten, die Zusammenarbeit vereinfachen und dazu beitragen, dass Arbeit produktiver und zugleich angenehmer wird. Peter Zanoni, Managing Director von HP Schweiz, sieht deshalb im modernen Arbeitsplatz weit mehr als eine Frage neuer Geräte. Im Gespräch mit Computerworld erklärt er, wie KI, Sicherheit und einfache Bedienung zusammenspielen müssen – und warum Unternehmen davon profitieren können, wenn ihre Mitarbeitenden mit den richtigen Werkzeugen arbeiten. 
7 Minuten
SBB: So finden Sie das geheime Spiel in der SBB-App - Easter Egg
Nebst Ticketkauf und der Suche nach Zugverbindungen kann man in der SBB-App auch spielen – wenn man weiss wo! Wir verraten, wie es geht.
2 Minuten
17. Sep 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige