Bürokommunikation 23.07.2020, 07:23 Uhr

Slack wirft Microsoft unfairen Wettbewerb vor

Der Hersteller der gleichnamigen Bürokommunikationssoftware Slack hat eine Beschwerde bei der EU-Kommission gegen Microsoft eingereicht.
Slack beschwert sich bei der EU-Kommission
(Quelle: shutterstock.com/DJSinop)
Der Bürokommunikationsdienst Slack wirft Microsoft bei der EU-Kommission unfairen Wettbewerb vor. Microsoft bündele widerrechtlich seine Konkurrenz-Anwendung Teams mit der Bürosoftware Office, betonte Slack am Mittwoch. Deswegen habe man eine Beschwerde in Brüssel eingereicht. Von Microsoft gab es zunächst keine Reaktion zu dem Vorstoss.
Microsoft falle in alte Verhaltensmuster zurück, kritisierte Slack in Anspielung auf frühere Wettbewerbsverfahren, in denen es unter anderem um die Bündelung des Webbrowsers Internet Explorer und des Betriebssystems Windows ging. Microsoft war wegen der Vorwürfe vor 20 Jahren beinahe zerschlagen worden und agierte seitdem sehr vorsichtig in Wettbewerbsfragen. 
Slack und Teams bieten Chats sowie Audio- und Videokonferenzen am Arbeitsplatz. Slack-Chef Stewart Butterfield hatte schon früher die Bündelung von Teams mit Office kritisiert.


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