ProtonCalendar 06.01.2020, 09:40 Uhr

ProtonMail bietet verschlüsselte Kalender-Funktion

ProtonMail veröffentlicht eine Early Beta seines neuen Kalender-Tools ProtonCalendar. Mittels Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sollen die Daten ausschliesslich auf dem Gerät des Nutzers einsehbar sein. Weder ProtonMail noch Dritte hätten darauf Zugriff.
(Quelle: ProtonMail )
ProtonMail geht mit einer neuen Beta für einen Ende-zu-Ende-verschlüsselten Kalender – ProtonCalendar – an den Start. Wie es auf der Webseite des Schweizer Anbieters heisst, werden die Daten direkt auf dem Gerät des Anwenders chiffriert, noch ehe sie auf dem Server der Schweizer landen. Damit soll sichergestellt werden, dass weder ProtonMail selbst, noch Dritte auf die Einträge zugreifen können.
Aktuell bietet ProtonCalendar gängige Funktionen zur Terminplanung an. Weitere Funktionen wie beispielsweise das Versenden von Einladungen an andere Nutzer sollen folgen
Quelle: ProtonMail
Aktuell steht ProtonCalendar nur zahlenden Kunden als Testversion zur Verfügung. Die Entwickler weisen darauf hin, dass sich das Feature noch ganz am Anfang befindet und es sich bei der aktuellen Version um eine «Early Beta» handelt. Bis ProtonCalendar der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung steht, sollen einige weitere Funktionen integriert werden. Derzeit können Nutzer damit rudimentäre Kalender-Funktionen ausführen wie das Erstellen und Löschen von Terminen, das Hinzufügen von Erinnerungen sowie das Einstellen von sich periodisch wiederholenden Events. Geplant sind noch Features zum Teilen von Einträgen sowie zum Versenden von Einladungen und dergleichen. Derzeit kann ProtonCalendar nur über die Web-Anwendung von ProtonMail aufgerufen werden. Apps für iOS und Android sollen jedoch in Kürze folgen.
Es ist untypisch für eine offizielle Verlautbarung, dass ProtonMail in seiner ProtonCalendar-Ankündigung explizit Google sowie den zugehörigen G-Mail-Kalender an den Pranger stellt. Konkret heisst es auf der Webseite, man wolle mit ProtonCalendar ein Tool auf den Weg bringen, mit dem der Nutzer Termine speichern und Teilnehmer hinzufügen kann, ohne Google genau darüber zu informieren, wer wann, an welchem Event teilnimmt.


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