Eset-Umfrage 18.06.2019, 14:30 Uhr

65 Prozent halten mobile Bezahlsysteme für unsicher

Zwei von drei Verbrauchern misstrauen Mobile-Payment-Lösungen wie Apple Pay oder Google Pay. Die meisten benutzen nebst Bargeld noch EC- und Kreditkarten.
(Quelle: ESET)
Während Mobile Payment in immer mehr Geschäften, z.B. in Supermärkten oder Baumärkten, angeboten wird, misstrauen viele Verbraucher den mobilen Bezahldiensten. Zwei von drei Anwender trauen den neuen Bezahlmöglichkeiten mit dem Smartphone nicht.
Im deutschsprachigen Raum hat das Mobile Payment noch viel Luft nach oben: Nur gut vier bis fünf Prozent gaben an, entweder Apple Pay, Google Pay oder eine spezielle App häufig zu verwenden. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage unter 1000 Internetnutzern aus der DACH-Region des europäischen IT-Security-Herstellers Eset. Bei der Verteilung wurde gemäss Eset darauf geachtet, dass ein Querschnitt der Gesellschaft im DACH-Raum vertreten sei.
Sicherheitsempfinden von mobilem Bezahlen nach Alter
Quelle: Eset
«Ein möglicher Grund für das Misstrauen sind sicherlich gefälschte Banking-Apps, die es immer wieder in die grossen App-Stores schaffen. Generell muss man aber sagen, dass die neuen Systeme teilweise sogar sicherer sind als klassische Payment-Methoden», wird Thomas Uhlemann, Eset-Security-Specialist, in der Mitteilung zitiert.
Je älter die Befragten, desto grösser das Misstrauen. Während bei den 18- bis 29-Jährigen die Seiten noch ausgeglichen sind, geht es bei zunehmendem Alter immer mehr in Richtung Skepsis. Bei den Anwendern ab 60 Jahren halten Drei von Vier mobiles Bezahlen für unsicher.



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