Gefälschte Mails 08.10.2018, 11:20 Uhr

Fake-E-Mails kursieren im Namen der Kantonspolizei und SBB RailService

Die Melde- und Analysestelle Melani sowie die Kapo Zürich warnen via Twitter vor gefälschten Mails.
(Quelle: Melani/@GovCERT)
Derzeit machen wieder Phishing- und Spam-E-Mails die Runde. Cyberkriminelle versenden Phishing-E-Mails, die angeblich von SBB @RailService stammen, wie Melani über den Twitter-Account des Government Computer Emergency Response Team (GovCERT) mitteilt.
Die E-Mails mit imitiertem CI/CD der SBB haben zum Ziel, Computer mit dem E-Banking-Trojaner Retefe zu infizieren. «Retefe» ist seit 2013 bekannt und gilt als besonders perfider Trojaner. Im April 2016 wurde er wieder vermehrt aktiv.
Erst kürzlich warnte GovCert vor gefälschten E-Mails im Namen der Helsana, der Schweizerischen Post sowie der Zurich Versicherung.
Zudem warnt die Kantonspolizei Zürich via Twitter vor falschen E-Mails mit dem Absender Kantonspolizei.
Laut Kantonspolizei Zürich ist der Urheber der Spam-E-Mails nicht bekannt.
Computerworld empfiehlt: Löschen Sie solche Mails unbesehen und öffnen Sie nicht den Anhang. Melden Sie solche und ähnliche Vorfälle den zuständigen Behörden. Im Zweifelsfall können Sie die entsprechende Behörde telefonisch kontaktieren. Oder melden Sie verdächtige E-Mails an reports@antiphishing.ch sowie auf antiphishing.ch.


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