Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

"Kalinka": Russen entwickeln "Starlink-Killer"

Ein russisches System lähmt die Starlink-Kommunikation der Ukraine zum zielgenauen Einsatz von Artillerie und Drohnen.
© (Quelle: Starlink)

Das russische Rubicon-Zentrum für unbemannte Systeme und Technologien (CBST) hat mit «Kalinka» einen selbsternannten «Starlink-Killer» entwickelt. Angelehnt an Elon Musks Satellitenkommunikationssystem, das von SpaceX betrieben wird, stören die Russen damit die Kommunikation und behindern den zielgenauen Einsatz von Artilleriefeuer und auch Drohnen. Damit fehlt den ukrainischen Streitkräften künftig ein möglicherweise kriegsentscheidendes Mittel.

Satellitensignale geortet

Laut dem CBST-Vorsitzenden Andrei Bezrukov kann das System Drohnen, Kriegsschiffe und andere mit Starlink-Terminals verbundene Geräte in einer Reichweite von bis zu 15 Kilometern orten. Bezrukov gegenüber russischen Medien: «Die Grundprinzipien der Funksignalübertragung haben sich seit der Erfindung des Radios nicht geändert.»

Das nutzt das Forschungszentrum zur Ortung der Signale, die zwischen den Satelliten und den Terminals auf der Erde ausgetauscht werden, und stört sie durch elektronische Gegensignale, sodass keine zuverlässige Kommunikation mehr möglich ist, ebenso wenig wie eine Feuerleitung, also die Lenkung von Waffen zum Zielgebiet. Kalinka kann Berichten zufolge sogar Kommunikationsterminals erkennen, die mit «Starshield», einer militärischen Version von Starlink, verbunden sind.

System in der Testphase

Starlink ist ein satellitengestütztes System, das eine Konstellation kleiner Satelliten in einer niedrigen Erdumlaufbahn für einen weltweit auf der Erde nutzbaren Hochgeschwindigkeitszugang ins Internet nutzt. Der Einsatz in der Ukraine hat entscheidend dazu beigetragen, die Kommunikation in Gebieten mit beschädigter Infrastruktur aufrechtzuerhalten. Kalinka befindet sich noch in der Testphase. Es habe seine Wirksamkeit bei der Erkennung und Zielerfassung von mit Starlink verbundenen Geräten allerdings schon unter Beweis gestellt, heisst es.(pressetext.com)

Hardware
Anzeige

Neueste Beiträge

Qualcomm bringt neue Highend-Snapdragon-Prozessoren für Smartphones
Qualcomm hat seine neuen Flaggschiff-Prozessoren für Smartphones vorgestellt: Die Snapdragon 8 Elite Gen 6 und Snapdragon 8 Elite Extreme Gen 6 sollen Fortschritte in den Bereichen KI, Gaming, Kamera und Konnektivität ermöglichen.
3 Minuten
24. Sep 2026
Dennis Giavina neuer Chief Technology Officer Schweiz Helvetia Baloise
Per 1. Oktober 2026 übernimmt Dennis Giavina die Funktion des Chief Technology Officer (CTO) Schweiz und wird Mitglied der Leitung der Markteinheit Schweiz. Er folgt auf Sandra Hürlimann.
2 Minuten
24. Sep 2026
KI-Ausgaben in Deutschland steigen auf fast 29 Milliarden Euro
Laut dem Bitkom werden die Investitionen in Deutschland für Künstliche Intelligenz dieses Jahr stark steigen. Für 2027 wird ein weiteres Wachstum des KI-Marktes um 40 Prozent erwartet.
3 Minuten
24. Sep 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Cybersicherheit lebt vom Austausch - Global Cyber Conference 2026
Cyberangriffe machen weder an Landesgrenzen noch an Unternehmensmauern halt. Umso wichtiger ist der direkte Austausch zwischen Sicherheitsverantwortlichen, Behörden, Wissenschaft und Wirtschaft. Die Global Cyber Conference 2026 in Zürich brachte mehr als 300 Fach- und Führungskräfte zusammen. Im Zentrum standen Cybersecurity, künstliche Intelligenz und Quantentechnologien.
6 Minuten
Fachkräftemangel wird zum Risiko für die IT-Sicherheit
Die neue Studie «Cybersicherheit in Zahlen» von G DATA CyberDefense zeigt, dass KI die Bedrohungslage verschärft, aber zugleich bei der Abwehr unterstützen kann. Ein grosses Problem sind fehlende Sicherheitsexperten.
3 Minuten
21. Sep 2026
Telekom zeigte erstmals Drohnen-Detektion live auf der Digital X
Die Telekom hat auf der Digital X in Köln erstmals öffentlich ihren Drohnen-Schutzschirm gezeigt. Der Konzern sei seit 2016 in diesem Sicherheitsbereich aktiv.
3 Minuten
13. Sep 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige