CyberArk-Studie 18.12.2017, 11:39 Uhr

Die Hälfte der Unternehmen informiert Kunden nicht bei Datenpannen

Einer aktuellen CyberArk-Umfrage zufolge informierten 50 Prozent der Unternehmen Kunden nicht vollständig, wenn deren persönliche Daten bei einem Cyber-Angriff kompromittiert wurden.
Die CyberArk-Studie steht auf der Website des Unternehmens zum Download zur Verfügung.
(Quelle: www.cyberark.com)
Mit der ab Mai 2018 geltenden EU-Datenschutzgrundverordnung müssen Organisationen mit erheblichen Konsequenzen rechnen, wenn sie Datenpannen nicht veröffentlichen.

Die globale Umfrage »Advanced Threat Landscape Report 2018« von CyberArk untersucht die Ansichten von Bereichsleitern zu IT-Sicherheit und die Diskrepanzen in der IT-Sicherheit, die Unternehmen und deren Kunden gefährden können. Insgesamt wurden weltweit mehr als 1300 Geschäftsbereichsleiter, IT-Security-Entscheider sowie Verantwortliche für DevOps und Applikationsentwicklung befragt.

Die wichtigsten Ergebnisse aus Deutschland besagen, dass 32 Prozent der Befragten Passwörter in einem Dokument auf einem Firmen-PC oder -Laptop speichern und 20 Prozent ihre Zugangsdaten in Notizbüchern oder Aktenschränken hinterlegen. 28 Prozent verwenden noch keine Sicherheitslösung für privilegierte Accounts, um privilegierte und administrative Passwörter zu speichern und zu verwalten und 49 Prozent sagen, dass potenzielle Partner die Sicherheit ihrer Organisation bewerten, bevor sie mit ihnen eine Geschäftsbeziehung eingehen. 41 Prozent der deutschen Unternehmen bieten Geschäftspartnern einen Zugriff auf ihre Netzwerke. Allerdings können 27 Prozent die Aktivitäten der Partner nicht überwachen.


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