Mit A12-Bionic-Chip & Pencil-Support 19.03.2019, 06:52 Uhr

Apple stellt neue iPad-Generation vor

Mehr Leistung und Stift-Bedienung: Apple hat die siebte Generation des iPad vorgestellt. Konkret wurden das iPad Air und das iPad mini neu aufgelegt.
(Quelle: Apple )
Apple hat die siebte Generation seines Tablet-Computers iPad auf den Markt gebracht. Neben einem neuen iPad Air mit einer Bildschirmdiagonale von 10,5 Zoll erneuert Apple auch nach längerer Zeit das iPad mini mit einem kleineren 7,9-Zoll-Display, wie das Unternehmen in New York mitteilte.
Beide Geräte arbeiten mit dem von Apple entworfenen A12 Bionic Chip. Beim iPad Air werde damit eine 70-prozentige Leistungssteigerung und doppelte Grafikperformance erreicht. Im Vergleich zu dem Vorgängermodell sei die Bildschirmfläche um fast 20 Prozent gewachsen und biete über eine halbe Millionen mehr Pixel.
Das neue iPad mini
Quelle: Apple
Im Gegensatz zur teueren iPad-Pro-Reihe verwendet Apple bei beiden neuen Modellen weiterhin das Fingerabdruck-Erkennungssystem TouchID und verzichtet auf die aufwändigere Gesichtserkennung FaceID. Die neuen iPads verfügen auch weiterhin über einen herkömmlichen Kopfhöreranschluss (3,5 mm Klinkenstecker). Wie die Pro-Modelle können die beiden neuen iPads mit einem Stift (Apple Pencil) bedient werden. Dies eröffne den Nutzern des iPad mini und iPad Air neue Kreativitäts- und Produktivitätsmöglichkeiten, vom Zeichnen und Festhalten von Gedanken über das Markieren von Dokumenten bis hin zum Retuschieren von Fotos.Apple hat nach eigenen Angaben die Front- und Rückkameras verbessert. Ausserdem seien die iPad-Modelle mit speziellen Sensoren darauf vorbereitet, Erlebnisse in Augmented Reality (AR) zu bieten.
Das neue iPad mini wird in der Schweiz ab 449 Franken mit WLAN angeboten. Mit einem zusätzlichen LTE-Mobilfunk-Modul kostet das Gerät 599 Franken. Das iPad Air startet bei 579 Franken für das WLAN-Modell und bei 729 Franken mit WLAN und LTE.

So sieht sie aus, Apples jüngste iPad-Generation

Das Hardware-Geschäft von Apple hatte zuletzt geschwächelt, vor allem weil der Absatz in China geradezu eingebrochen war. Ausserdem war auch der Absatz des wichtigsten Apple-Produktes, des iPhones, im Weihnachtsquartal schlechter als erwartet ausgefallen. Das iPad-Geschäft hatte sich aber in dem schwierigen Umfeld mit einem Umsatzplus von 17 Prozent auf 6,73 Milliarden Dollar gut behauptet. Genaue Absatzzahlen seiner Geräte nennt Apple nicht mehr.


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