5G aus der Cloud 18.03.2020, 15:33 Uhr

HPE prescht ins 5G-Geschäft

Mit dem 5G-as-a-Service-Angebot «5G Core Stack» will HPE gestandene Telekomausrüster wie Huawei, Nokia und Ericsson heruasfordern.
(Quelle: ADMC/Pixabay)
Hewlett-Packard Enterprise (HPE) will nun auch im 5G-Markt mitmischen und nimmt damit traditionelle Fernmeldeausrüster wie Huawei, Nokia und Ericsson ins Visier. Das frische Angebot nennt sich «5G Core Stack». Es umfasst ein Software- und Hardware-Paket, das als Dienstleistung über die As-a-Service-Plattform HPE GreenLake angeboten wird.
Vorteil für die Netzbetreiber ist gemäss HPE, dass diese nur bezahlen müssen, was sie nutzen. Dabei müssten sie weniger für den Aufbau des 5G-Kernnetzes investieren, und sie könnten schneller neue Einnahmequellen mit 5G erschliessen, heisst es.
«In ein neues 5G-Netzwerk zu investieren, bevor Umsatz zurückfliesst, ist für viele Netzbetreiber eine finanzielle Herausforderung», sagt Phil Mottram, Vice President und General Manager des HPE-Geschäftsbereichs Communications and Media Solutions. «Mit dem HPE 5G Core Stack können sie die Bereitstellung heute starten und die Infrastruktur bezahlen, wenn ihre Umsätze wachsen», fügt er an.
HPE betont in einer Mitteilung, dass zwar einige Netzbetreiber schon damit begonnen hätten, 5G-Zugangsnetze (Radio Access Networks) bereitzustellen, dass sich aber der volle Nutzen von 5G erst dann erschliesse, wenn diese mit 5G-Kernnetzen kombiniert werden. Tatsächlich laufen viele als 5G bezeichneten Netze der Fernmeldeanbieter auf der 4G-Infrastruktur. 5G Core von HPE verspricht dagegen höhere Geschwindigkeiten und geringere Latenzzeiten.


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