Huawei und Infoniqa kommen zum Zug 26.06.2019, 14:26 Uhr

All-Flash-Speicher für Schweizer Stahlhersteller

Der Schweizer Stahlhersteller Swiss Steel  war auf der Suche nach einer Speicher-Lösung und wurde bei Huawei und Infoniqa SQL fündig.
Beim Schweizer Stahlhersteller Swiss Steel werden die Daten nun in einer All-Flash-Lösung von Huawei gespeichert
(Quelle: pd )
Mit dem Angebot basierend auf einer All-Flash-Storage-Lösung von Huawei hat die Baarer Infoniqa SQL den Auftrag zur Erneuerung der Storage-Infrastruktur bei Swiss Steel gewonnen.

Nach der Standortbestimmung 2017 war für den Schweizer Stahlhersteller klar, dass die Storage-Lösung neu aufgebaut werden muss: Die in die Jahre gekommenen Storage-Systeme entsprachen nicht mehr den Anforderungen, die Maintenance-Kosten waren zu hoch, das Recovery-/Failover-Konzept zu komplex und nicht zuletzt waren über 85 Prozent der Storage-Systeme belegt.
Swiss Steel sowie deren Schwester-Unternehmen Steeltec und Panlog erarbeitete in der Folge einen Anforderungskatalog, der unter anderem folgende Punkte enthielt: Native All-Flash Lösung für die Erbringung heutiger, aber auch künftiger Ausbau- und Performance-Anforderungen (unter Berücksichtigung einer sich im Wachstum befindenden SAP-Infrastruktur); Aktiv-Aktiv SAN-Funktionalität; unterbrechungsfreie Umschaltung der Storage- und Serverdienste; Erweiterung des SAN auf mindestens 50 Terabyte nutzbaren Speicherplatz durch neue Technologien (Dedup / Compression / Thin Provisioning). Weiter sollte eine einfache Administration für die Implementierung und den Betrieb der Speicherlösung gewährleistet sein, ebenso eine einfache Migration des vorhandenen SAN auf die neue Lösung und deutlich tiefere Wartungs- sowie Ausbaukosten.

Mit einer auf Huaweis All-Flash Storage basierenden Lösung, die von Infoniqa, einem Value-Added Partner von Huawei, implementiert wurde, ist man offenbar fündig geworden. Der Baarer Systemintegrator setzte sich in der Ausschreibung gegen Mitbewerber durch. «Infoniqa war klar der Gewinner der Evaluation. Überzeugt haben uns das Preis-Leistungs-Verhältnis und vor allem die niedrigen laufenden Kosten. Positiv ist zudem, dass der Ausbau granular vor sich geht und - verglichen mit anderen Lösungen - verhältnismässig günstig ist», erklärt Björn Gosswiler, Leiter Informatik & Prozess-Support bei Swiss Steel.
Gemäss Firmenangaben konnte das Projekt knapp ein Jahr nach den ersten Gesprächen abgeschlossen werden.

Autor(in) pd/ jst


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