Bison verkauft Tochter 12.06.2019, 11:25 Uhr

Europa3000 erhält neue Eigner

Bison Schweiz verkauft die Tochtergesellschaft Europa3000. Neue Eigner der Business-Software-Herstellerin sind Computerfuchs und Mathys Informatik.
Markus Fuchs (links) und Beat Mathys haben Europa3000 übernommen
(Quelle: PD)
Bison Schweiz, eine Geschäftseinheit der Fenaco Genossenschaft, verkauft ihre Tochtergesellschaft Europa3000. Bison fokussiere sich auf IT-Lösungen für mittlere und grössere Unternehmen des Handels. Das auf alle Branchen ausgerichtete KMU-Produktportfolio von Europa3000 entspreche nun nicht mehr ihrer strategischen Ausrichtung, begründet die Firma den Entscheid in einer Mitteilung.
«Infolge einer konkreten Anfrage aus dem Partnerumfeld wurden Verkaufsverhandlungen mit den Interessenten aufgenommen», schreibt die IT-Firma weiter. Gemäss Communiqué erfolgt der Verkauf von Europa3000 nun an die Unternehmen Computerfuchs aus Brienz sowie Mathys Informatik aus Unterentfelden. Gemeinsam übernehmen die jeweiligen Geschäftsführer Markus Fuchs und Beat Mathys 100 Prozent der Aktien. Der Verkauf erfolgt Bison zufolge am 1. Juli rückwirkend per 1. Januar 2019. Laut Mitteilung werden sämtliche Mitarbeitende von Europa3000 übernommen, auch der Standort in Aarau sowie der Markenname «Europa3000» sollen erhalten bleiben.
Bei Bison zeigt man sich überzeugt davon, «dass die Übernahme Europa3000 nachhaltig stärkt und sich dies positiv auf den Kundenstamm sowie die Mitarbeitenden auswirkt». «Computerfuchs und Mathys Informatik sind seit 30 Jahren Partner von Europa3000. Sie vertreiben und projektieren erfolgreich die Lösung ‹europa3000› im Schweizer Markt», wird Florian Bernauer, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Bison, in der Mitteilung zitiert.
Bison ist mit 300 Mitarbeitenden an verschiedenen Standorten in der Schweiz und in Deutschland vertreten. Europa3000 bietet ERP-Systeme für KMUs an und beschäftigt in Aarau insgesamt 20 Mitarbeitende.


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