Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Arbeitnehmer in Europa sind unzufrieden mit veralteter Technik am Arbeitsplatz

Beinahe die Hälfte (42 %) der europäischen Arbeitnehmer ist der Meinung, dass ihr Arbeitgeber bei der Einführung neuester Technologien, wie beispielsweise moderne Arbeitsplatzlösungen oder Prozessautomatisierung, hinterherhinkt.
© (Quelle: Ricoh)

Die neue Studie von Ricoh Europe zeigt, dass es eine erhebliche Kluft zwischen den Erwartungen der Arbeitnehmer an die Technologie am Arbeitsplatz und dem, was derzeit von den Arbeitgebern angeboten wird, gibt. Beinahe die Hälfte der europäischen Arbeitnehmer (42 %) ist der Meinung, dass ihr Arbeitgeber bei der Einführung von Technologien, die ihnen am Arbeitsplatz zugutekommen würden, hinterherhinkt. Das ergibt die aktuelle Studie, die vom Marktforschungsinstitut Opinium in Auftrag von Ricoh Europe durchgeführt und in dessen Rahmen 6‘000 Arbeitnehmer in Europa* befragt wurden.

Jeder dritte Befragte (33 %) gibt an, dass die Ausstattung seines Remote-Arbeitsplatzes seine Produktivität einschränkt, und über die Hälfte der Befragten (59 %) fühlt sich durch den hohen Administrationsaufwand ausgebremst. Darüber hinaus sind nur 64 Prozent der europäischen Arbeitnehmer der Meinung, dass ihr Arbeitgeber ihnen die notwendige Technologie zur Verfügung stellt, um ihrer Arbeit bestmöglich nachzukommen – eine ungenutzte Chance. Mehr als die Hälfte (69 %) der Mitarbeiter sind der Meinung, dass ihre Arbeit einen höheren Mehrwert für ihr Unternehmen hätte, wenn sie über die richtigen Tools und Technologien verfügen würden.

Unternehmen müssen auf Prozessautomatisierung und Tools für eine verbesserte Arbeitsplatzerfahrung setzen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zu verbessern und sich wiederholende Arbeitsabläufe und Aufgaben zu optimieren. Nur so können die Mitarbeiter wirklich effektiv arbeiten. Die Implementierung neuester Technologien wie Workplace-Experience-Platforms sowie AV- und Enterprise-Content-Management-Lösungen ermöglicht es den Mitarbeitern, sich weniger auf die Verwaltung und mehr auf wertschöpfende Tätigkeiten zu konzentrieren.

Wenn diese Diskrepanzen im Jahr 2024 nicht angegangen werden, riskieren die Arbeitgeber, Arbeitnehmer zu verlieren, die sich dann möglicherweise nach einem neuen Job umsehen, der ihren Vorstellungen entspricht. Fast ein Drittel der Befragten (28 %) nannte die Arbeitsbedingungen als Grund dafür, dass sie sich einen anderen Arbeitsplatz suchen würden, während knapp ein Viertel (24 %) der Arbeitnehmer die Qualität der Software und der technischen Ausstattung als Hauptgrund für die Stellensuche genannt hat.

Nicola Downing, CEO von Ricoh Europe, erklärt: «Mit Blick auf die Zukunft ist es unerlässlich, dass Unternehmen ihre Technologieangebote an die Bedürfnisse der Mitarbeiter anpassen, insbesondere im Bereich der Prozessautomatisierung und der Workplace Experience. Diese Lösungen helfen den Mitarbeitern dabei, produktiver zu sein und sich auf Aufgaben zu konzentrieren, die einen grösseren Mehrwert haben. Der Report hat gezeigt, dass jedes Unternehmen, das die Erfahrungen seiner Mitarbeiter mit der Arbeitsplatztechnologie

vernachlässigt, Gefahr läuft, qualifizierte Teammitglieder zu verlieren, die sich sehr einfach nach einem Arbeitsplatz umsehen können, der ihren Anforderungen entspricht.»

*Je 1‘000 Arbeitnehmer in den folgenden Ländern: UK & Irland, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und in den Niederlanden

Ricoh
Anzeige

Neueste Beiträge

Qualcomm bringt neue Highend-Snapdragon-Prozessoren für Smartphones
Qualcomm hat seine neuen Flaggschiff-Prozessoren für Smartphones vorgestellt: Die Snapdragon 8 Elite Gen 6 und Snapdragon 8 Elite Extreme Gen 6 sollen Fortschritte in den Bereichen KI, Gaming, Kamera und Konnektivität ermöglichen.
3 Minuten
24. Sep 2026
KI-Ausgaben in Deutschland steigen auf fast 29 Milliarden Euro
Laut dem Bitkom werden die Investitionen in Deutschland für Künstliche Intelligenz dieses Jahr stark steigen. Für 2027 wird ein weiteres Wachstum des KI-Marktes um 40 Prozent erwartet.
3 Minuten
24. Sep 2026
Dennis Giavina neuer Chief Technology Officer Schweiz Helvetia Baloise
Per 1. Oktober 2026 übernimmt Dennis Giavina die Funktion des Chief Technology Officer (CTO) Schweiz und wird Mitglied der Leitung der Markteinheit Schweiz. Er folgt auf Sandra Hürlimann.
2 Minuten
24. Sep 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Die Top-500 der Computerworld mit den stärksten ICT-Firmen und Branchen der Schweiz - Computerworld Ausgabe 3/2026
Mit dem Ranking der 500 stärksten Schweizer ICT-Unternehmen, umfassenden Markt- und Spartenanalysen, fundierten Expertenmeinungen und aktuellen Interviews macht die neue Computerworld Ausgabe «TOP 500» die Branche transparent. 
2 Minuten
Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige