Zweiter Probelauf 06.09.2019, 12:37 Uhr

Valora testet «Avec Box» auf dem ETH-Campus Hönggerberg

Valora lanciert einen zweiten Test mit der «Avec Box» auf dem ETH-Campus Hönggerberg. Ab Mitte September sollen dort Studierende und Dozierende rund um die Uhr einkaufen können.
Am Zürcher Hauptbahnhof testete Valora die «Avec Box» im April erstmals
(Quelle: Valora )
Am 17. September startet Valora auf dem ETH-Campus Hönggerberg einen zweiten Testlauf mit der «Avec Box». Das neue Konzept bietet Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden dort die Möglichkeit, 24/7 einkaufen zu können. Gemäss Angaben von Valora findet sich in der «Avec Box» ein Sortiment mit frischen Esswaren, Lebensmitteln und Haushaltsartikeln. Kundinnen und Kunden erhalten mit der Avec-App Zutritt zum Laden. Die App wird jedoch auch genutzt, um Waren zu scannen und den Einkauf zu bezahlen. Die zweite Testphase dauert bis zum 10. November, wie Valora mitteilt.
Im April stellte der Kioskkonzern den kassenlosen Convenience Store am Hauptbahnhof Zürich zum ersten Mal vor (Computerworld berichtete). «Bereits während diesem zweiwöchigen Test konnte Valora wertvolles Kundenfeedback gewinnen», heisst es seitens des Unternehmens. Am Zürcher HB kann nach wie vor im «Avec X» eingekauft werden. Valora bezeichnet diesen Laden als hauseigenes «Innovations-Labor». Auch dort kommt die Avec-App zum Einsatz, zu Testzwecken wurden dort nun zusätzlich noch Self-Checkout-Kassen installiert.
Auf dem Hönggerberg wolle Valora nun weitere Rückmeldungen sammeln, um das Einkaufserlebnis für den Roll-out in weiteren Regionen zu verbessern – insbesondere im Hinblick auf die erste stationäre «Avec Box» am Bahnhof Wetzikon. Diese soll im Spätherbst eröffnet werden.
Dass Valora den zweiten Test mit dem kassenlosen Convenience Store nun auf dem Gelände der ETH lanciert, kommt nicht von ungefähr. Mit der Hochschule arbeitet das Unternehmen seit 2016 zusammen, «um technologiebasiert neue Einkaufserlebnisse zu ermöglichen». Laut Communiqué entwickelte Valora zusammen mit dem akademischen Forschungsnetzwerk «Auto-ID Labs» die «Scan & Go»-App. Diese sei zwischen 2016 und 2018 an fünf Standorten am Zürcher Hauptbahnhof zum Einsatz gekommen, um bei Kunden die Akzeptanz für mobile Self-Checkout-Lösungen als Ergänzung zu herkömmlichen Kassen zu prüfen.


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