Studie 13.01.2021, 11:45 Uhr

Schweizer Unternehmen stellen auf hybrides Cloud-Modell um

Dem Enterprise Cloud Index von Nutanix zufolge geben Schweizer Unternehmen Gas bei der Einführung von Hybrid Clouds. Dazu leistete gemäss der Umfrage auch die Corona-Pandemie ihren Beitrag.
(Quelle: Unsplash )
Weltweit planen Unternehmen, ihre IT-Investitionen auf hybride Cloud-Architekturen zu verlagern. Auch in der Schweiz stellen Entscheiderinnen und Entscheider auf dieses Modell um – und zwar noch schneller als ihre globalen Kollegen. Viele von Ihnen haben wesentliche Schritte auf dem Weg zur Hybrid Cloud bereits unternommen. Rund 78 Prozent der Personen aus der Schweiz, die im Rahmen des aktuellen Enterprise Cloud Index von Nutanix befragt wurden, gaben an, dass sie hyperkonvergente Infrastruktur (HCI) bereits vollständig implementiert haben oder gerade dabei sind, dies zu tun. Zum Vergleich: Weltweit gab rund die Hälfte der Befragten an, HCI zu verwenden oder zu implementieren.
Florian Koeppli, Country Sales Director bei Nutanix Schweiz, bezeichnet den Fortschritt hierzulande als «bemerkenswert». «HCI ist ein entscheidender Schritt hin zur Hybrid Cloud und ich freue mich, dass wir in der Schweiz diesen Weg so konsequent verfolgen», wird er in einem Communiqué zitiert.

Hybrid Cloud als bevorzugtes IT-Betriebsmodell

Die dritte jährliche Nutanix-Umfrage fördert ebenfalls Veränderungen bezüglich der Wahl des bevorzugten IT-Betriebsmodells bei Schweizer Anwendern zutage. Und zwar sind die meisten Befragten aus hiesigen Betrieben (88 %) der Ansicht, dass für sie die Hybrid Cloud am besten passt. Im letzten Jahr lag dieser Wert laut Nutanix noch bei 60 Prozent.
Hierzulande setzen IT-Abteilungen auch vermehrt auf Public-Cloud-Dienste. Jede fünfte befragte Schweizer Firma nutzt bereits Public-Cloud-Infrastruktur. Und fast die Hälfte aller Teilnehmenden betreibt dieses Jahr mehr Anwendungen in der Public Cloud als zuvor. 44 Prozent gehen davon aus, dass sich dieser Trend im kommenden Jahr fortsetzen wird.

Covid-19 sorgt für höhere Infrastruktur-Investitionen

Ausschlaggebend für die Auswahl neuer IT-Deployments sind der Umfrage zufolge insbesondere Faktoren wie die Sicherheit, der Datenschutz und Compliance. Umfrage-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer aus der Schweiz bewerteten jedoch auch Kostenvorteile als zentrale Aspekte. Wichtig ist für acht Prozent der Befragten auch der Beitrag zur Bereitstellung neuer Produkte und Dienstleistungen.
Letztlich dürfte auch die Corona-Pandemie dazu beigetragen haben, dass Schweizer Unternehmen bei der Umstellung auf ein hybrides Cloud-Modell nun Gas geben. Denn laut der Nutanix-Umfrage berichteten Schweizer IT-Entscheider von steigenden Infrastruktur-Investitionen aufgrund von Covid-19.
Durchgeführt wurde die Studie von der Marktforschungsfirma Vanson Bourne, weltweit wurden dabei 3400 IT-Entscheider befragt. Die Teilnehmenden der Umfrage kamen den Angaben zufolge aus Firmen unterschiedlichster Branchen und Grössen aus Nord- und Südamerika, Europa, dem Nahen und Mittleren Osten sowie Afrika und aus dem asiatisch-pazifischen Raum einschliesslich Japan.


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