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26.01.2026, 03:45 Uhr
Fünf Sätze, die Digitalisierungsprojekte ausbremsen
Digitalisierung scheitert selten an der Technologie. Sie scheitert an Denkweisen, Routinen und an Sätzen, die harmlos klingen, aber enorme Wirkung entfalten. Sätze, die in Meetings beiläufig fallen, Verantwortung verschieben oder Komplexität unterschätzen.
Digitalisierung ist keine Frage der Tools, sondern der Haltung
(Quelle: Ricoh)
Oft entscheiden sie unbewusst darüber, ob aus einer guten Idee eine echte Veränderung wird oder lediglich ein weiteres IT-Projekt ohne nachhaltigen Effekt. Wer Digitalisierungsinitiativen begleitet, kennt sie nur zu gut. Solche Sätze begegnen einem im Workshop, im Steering Committee oder zwischen Tür und Angel. In diesem Beitrag geht es um fünf dieser Sätze. Sie sind keine Ausnahmen, sondern symptomatisch für typische Stolpersteine in der digitalen Transformation. Und sie zeigen, warum erfolgreiche Digitalisierung mehr braucht als neue Tools: Klarheit in Prozessen, Führung mit Haltung und Technologie, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.
1. «Das haben wir schon immer so gemacht.»
Dieser Satz ist kein Argument, sondern ein Symptom. Er steht für Sicherheit, Gewohnheit – und oft auch für die Angst vor Veränderung. In Digitalisierungsprojekten markiert er den Punkt, an dem Prozesse nicht hinterfragt, sondern verteidigt werden.
Dabei ist genau das Gegenteil notwendig: der ehrliche Blick darauf, warum etwas so läuft – und ob es unter heutigen Bedingungen noch sinnvoll ist. Digitalisierung beginnt nicht mit Technologie, sondern mit der Bereitschaft, Bestehendes loszulassen. Wer an alten Abläufen festhält, digitalisiert am Ende nur ineffiziente Prozesse. Der Fortschritt bleibt aus, obwohl neue Systeme eingeführt werden.
2. «Wir brauchen erst mal nur ein Tool.»
Tools sind wichtig – aber sie lösen keine Probleme, wenn unklar ist, welches Ziel eigentlich verfolgt wird. Dieser Satz reduziert Digitalisierung auf einen Einkaufsvorgang und blendet zentrale Fragen aus: Welche Prozesse sollen besser werden? Wer arbeitet damit? Und wie fügt sich die Lösung in die bestehende IT-Landschaft ein? Die Folge sind isolierte Anwendungen, Medienbrüche und Frustration bei den Mitarbeitenden. Erfolgreiche Digitalisierung denkt Technologie immer vom Prozess und vom Menschen her – nicht umgekehrt.
3. «Die IT kümmert sich darum.»
Digitalisierung an die IT zu delegieren, ist bequem – aber gefährlich. Denn digitale Transformation betrifft Arbeitsweisen, Führung, Zusammenarbeit und Unternehmenskultur. Wenn Fachbereiche und Management Verantwortung abgeben, entstehen Lösungen, die technisch funktionieren, aber im Alltag nicht angenommen werden. Die IT ist Enabler, nicht alleiniger Treiber. Erfolgreiche Projekte entstehen dort, wo Business, IT und Führung gemeinsam Verantwortung übernehmen.
4. «Das ist zu komplex für unsere Mitarbeitenden.»
Hinter diesem Satz steckt oft kein böser Wille, sondern Unsicherheit darüber, wie Veränderung begleitet werden kann. Schnell wird Komplexität den Menschen zugeschrieben, obwohl sie meist in den Lösungen selbst liegt.
Komplizierte Systeme, unklare Prozesse und fehlende Einbindung führen zu Überforderung. Hinzu kommt: Wenn Schulung und Befähigung zu kurz kommen, können selbst gut konzipierte Lösungen ihr Potenzial nicht entfalten. Die Praxis zeigt, dass die Akzeptanz deutlich steigt, wenn Mitarbeitende früh einbezogen, gezielt geschult und im Arbeitsalltag begleitet werden. Intuitive Oberflächen und nachvollziehbare Abläufe unterstützen diesen Effekt zusätzlich. Gute Digitalisierung reduziert Komplexität und traut den Menschen zu, neue Tools sicher und souverän zu nutzen.
5. «Hauptsache, es läuft irgendwie.»
Kurzfristig mag Pragmatismus helfen, langfristig wird er teuer. Workarounds, Schatten-IT und manuelle Umgehungslösungen halten den Betrieb am Laufen, verhindern aber nachhaltige Verbesserung. Gerade in hybriden Arbeitsmodellen rächt sich dieses Denken schnell: ineffiziente Meetings, fehlende Transparenz, doppelte Arbeit. Digitalisierung braucht klare Entscheidungen und Standards. Nicht Perfektion – aber Struktur und Verlässlichkeit.
Fazit
Alle fünf Sätze haben eines gemeinsam: Sie verschieben Verantwortung, vermeiden Klarheit oder halten am Status quo fest. Doch Digitalisierung ist keine Toolfrage – sie ist eine Haltungsfrage.
Genau hier setzt Ricoh an. Das Unternehmen unterstützt Organisationen dabei, eingefahrene Denkmuster aufzubrechen, Prozesse zu optimieren und zu automatisieren und Technologie so einzusetzen, dass sie den Arbeitsalltag spürbar vereinfacht. Immer mit dem Ziel, Mitarbeitenden mehr Zeit für wertschöpfende Tätigkeiten zu geben und Digitalisierung wirksam, nachhaltig und menschlich zu gestalten. Mehr Informationen gibt es hier: