Publireportage 08.03.2021, 07:30 Uhr

Digitale Transformation gestalten

Wirtschaftsinformatik ist im Zeitalter der Digitalisierung eine Schlüsseldisziplin für die digitale Transformation von Unternehmen. Das Master-Studium an der OST ebnet diesen Weg.
(Quelle: OST – Ostschweizer Fachhochschule)
Seit dem Herbstsemester 2020 gibt es an der OST – Ostschweizer Fachhochschule am Campus St. Gallen den Studiengang Master of Science in Wirtschaftsinformatik. Im grundlegend überarbeiteten und berufsbegleitend konzipierten Studium können Studierende mittels profilbildender Module branchenspezifische Schwerpunkte setzen. So ergibt sich für Absolventinnen und Absolventen von Bachelor-Studiengängen unterschiedlicher Richtungen eine attraktive Weiterbildungsmöglichkeit.
Der neu konzipierte Master-Studiengang in Wirtschaftsinformatik wird in Kooperation mit der Berner Fachhochschule (BFH) und der Hochschule Luzern (HSLU) durchgeführt. «Wir haben unsere Absolventinnen und Absolventen befragt. Einerseits haben wir da das Bewährte beibehalten, andererseits aber die Möglichkeit geschaffen, branchenspezifische Vertiefungsmodule auszuwählen», erklärt Prof. Dr. Rainer Endl, Studiengangsleiter des Masters in Wirtschaftsinformatik an der OST. Entsprechend sind die grössten Veränderungen die Wahlmöglichkeiten von profilbildenden Modulen sowie die Öffnung des Masterstudiengangs für Absolventinnen und Absolventinnen von «benachbarten» Studiengängen wie Betriebsökonomie, Informatik oder Wirtschaftsingenieurwesen.

Schwerpunkte in Gesundheit, Produktion oder Finanzdienstleistungen

Ausgehend vom Bedürfnis der Studierenden nach einer stärkeren Profilbildung wurde das Curriculum überarbeitet. So können aktuell profilbildende Module aus den Bereichen Digital Finance, Digital Health oder Digital Manufacturing ausgewählt werden. «In diesen Bereichen eröffnet die Digitalisierung einerseits grosse Potenziale, andererseits gibt es dramatisch wenig Fachkräfte auf Managementstufe, die diese Potenziale in konkrete organisatorische und technische Lösungen umsetzen können», sagt Studiengangsleiter Endl. Hier zeigt sich der grösste Vorteil der Kooperation dreier renommierter Schweizer Hochschulen, die gemeinsam diese breit gefächerten Kompetenzen in der geforderten Qualität und Praxisorientierung anbieten können.
Die profilbildenden Module ergänzen die Inhalte der Kernmodule, die in drei Themenbereiche gegliedert werden: Digital Transformation (Kompetenzen zur Entwicklung und Gestaltung digitaler Geschäftsmodelle), Digital Enterprise Management («klassische» Wirtschaftsinformatik-Kompetenzen, z.B. Methoden und Werkzeuge bezüglich des Managements von IT-Infrastrukturen in und zwischen Unternehmen sowie zur Gestaltung prozessorientierter Unternehmensorganisationen) und Data Driven Enterprise (Methoden und Technologien zur Gestaltung und zum Management analytischer Informationssysteme und des Wissensmanagements, z.B. Data Science, lernende Systeme oder Business Intelligence).
Abgerundet wird das berufsbegleitende Studium mit Anwendungsmodulen. Diese dienen einerseits der praktischen Anwendung des erworbenen theoretischen Wissens aus den Kern- oder profilbildenden Modulen. Andererseits werden anerkannte wissenschaftliche Methoden geübt und konkret in Forschungs- und Innovationsprojekten angewendet (vgl. Abbildung).
Studium-Inhalte
Quelle: OST – Ostschweizer Fachhochschule

Die digitale Transformation in Unternehmen und Gesellschaft gestalten

Die Wirtschaftsinformatik ist eine Schlüsseldisziplin im Zeitalter der Digitalisierung. Diesem Umstand Rechnung tragend, wurde das Studium mit dem Modulblock «Digital Transformation» ergänzt. Dieser behandelt Themen wie zum Beispiel Verfahren und Methoden zur Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle, Aufbau und Management von Unternehmensnetzwerken oder agile Unternehmensorganisationen. Damit erhalten Absolventinnen und Absolventen die notwendigen Kompetenzen, die sie zur erfolgreichen Planung und Gestaltung von Digitalisierungsvorhaben in Wirtschaft und Gesellschaft befähigen.
Mit dem Abschluss sollen die Weichen für eine erfolgreiche Karriere gelegt werden: Der grosse Bedarf in Wirtschaft und Gesellschaft an qualifizierten Digitalisierungsfachpersonen auf Managementstufe ist ungebrochen. Dieser Bedarf könne nicht nur mit Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsinformatik gedeckt werden: «In den letzten Jahren konnte an allen Kooperationshochschulen eine verstärkte Nachfrage nach dem Wirtschaftsinformatik-Master bei Absolventinnen und Absolventen eines Wirtschaftsingenieur-, Informatik- oder Betriebsökonomie-Studiums festgestellt werden. Dank neuer Berufsfelder im Rahmen der Digitalisierung und den dadurch adaptierten Abgangskompetenzen kann nun auch den Absolventinnen und Absolventen von Bachelor-Studiengängen aus «benachbarten» Studienrichtungen wie Betriebsökonomie, Informatik oder Wirtschaftsingenieurwesen ein attraktives Masterstudium angeboten werden», erklärt Endl. Diese Studierenden erwerben die notwendigen Kompetenzen während des Masterstudiums in informatik- und wirtschaftsinformatikspezifischen Modulen, welche an das Niveau der Masterstufe angepasst wurden.


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