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Neun von zehn Unternehmen erleiden einen Sicherheitsvorfall

Eine globale Umfrage des Enterprise-CMS-Anbieters Storyblok unter 300 leitenden IT- und Security-Verantwortlichen zeigt eine deutliche Diskrepanz zwischen Selbstwahrnehmung und Realität.
© Storyblok

90 Prozent der Unternehmen berichten von mindestens einem Sicherheitsvorfall im vergangenen Jahr, 17 Prozent sogar wöchentlich, 32 Prozent monatlich.  Lediglich zehn Prozent blieben eigenen Angaben zufolge verschont. Gleichzeitig bewerten 76 Prozent ihr Sicherheitsniveau als überdurchschnittlich.

Als grösste Hürden für eine bessere IT-Sicherheit nennen 50 Prozent den Fachkräftemangel, gefolgt von Legacy-Komplexität (46 Prozent), regulatorischen Unsicherheiten (45 Prozent) und Budgetrestriktionen (42 Prozent). Besonders kritisch sehen die Befragten den Einsatz von KI durch Cyberkriminelle: 59 Prozent stufen neue KI-Tools auf Angreiferseite als grösste Bedrohung ein. 65 Prozent erwarten, ihre Security-Monitoring- und Detection-Kapazitäten ausbauen zu müssen.

Auch die Website-Sicherheit bleibt Schwachpunkt: Nur 49 Prozent fühlen sich hier vollständig vorbereitet, 39 Prozent berichten von direkten Auswirkungen von Sicherheitsproblemen auf ihre Content-Strategie. Künftige Investitionen fliessen vor allem in Datenverschlüsselung und Datenschutz (62 Prozent), Nutzer-Authentifizierung (56 Prozent) sowie KI-gestützte Security-Tools (51 Prozent).

Als grösste allgemeine Risiken werden Hackerangriffe und Malware (54 Prozent), menschliches Versagen (47 Prozent) sowie neue KI-Risiken (45 Prozent) genannt. Mit Blick auf die kommenden drei bis fünf Jahre gelten KI-Nutzung (55 Prozent), Cloud- und Multi-Cloud-Komplexität (49 Prozent) sowie steigende Compliance-Anforderungen (45 Prozent) als zentrale Herausforderungen.

Dominik Angerer, CEO und Co-Founder von Storyblok, warnt vor Selbstzufriedenheit: „Die befragten Unternehmen bewerten ihre Sicherheitslage als überdurchschnittlich – gleichzeitig berichten 90 Prozent von mindestens einem Sicherheitsvorfall im vergangenen Jahr. Diese Diskrepanz zeigt, wie gefährlich Selbstzufriedenheit sein kann.“ Unternehmen müssten die Modernisierung ihrer technologischen Infrastruktur als geschäftskritische Aufgabe verstehen.
 

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