Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Ingram Micro nach Ransomware-Angriff wieder weitgehend online

Nach einem massiven Cyberangriff Anfang Juli hat Ingram Micro seine Systeme in fast allen Ländern wieder hochgefahren. Bestellungen und Lieferungen sind wieder möglich, doch die Analyse des Vorfalls dauert an.
© (Quelle: Shutterstock / Ozrimoz)

Der weltweit tätige IT-Distributor Ingram Micro hat eigenen Angaben zufolge einen Grossteil seiner Systeme wiederhergestellt. In einem Update erklärte das Unternehmen, man sei nun „in allen Ländern und Regionen, in denen wir geschäftlich tätig sind, wieder betriebsfähig“. Bereits zuvor hatte Ingram Micro mitgeteilt, dass Bestellungen per EDI, Telefon und E-Mail wieder verarbeitet und versendet werden können.

Am 5. Juli hatte das Unternehmen offiziell bestätigt, Opfer eines Ransomware-Angriffs geworden zu sein. Interne Systeme waren kompromittiert worden, zentrale Plattformen wie das Kundenportal und der Webshop waren seit dem 3. Juli weltweit nicht erreichbar. Auch die Bereitstellung von Cloud-Lizenzen war stark beeinträchtigt. In Medienberichten wurde die Hackergruppe SafePay mit dem Angriff in Verbindung gebracht.

Ingram Micro hatte als Reaktion zahlreiche Systeme vorsorglich vom Netz genommen und externe Cybersicherheitsexperten hinzugezogen. Laut einem Zwischenstand vom 8. Juli geht das Unternehmen inzwischen davon aus, dass der unbefugte Zugriff eingedämmt wurde und die betroffenen Systeme bereinigt sind. Die Untersuchung zum Umfang der Attacke, insbesondere in Bezug auf verschlüsselte oder abgeflossene Daten, läuft jedoch weiter.

Während der Störung mussten Mitarbeiter an verschiedenen Standorten ins Homeoffice wechseln, VPN-Zugänge wurden deaktiviert. Inzwischen wurden zusätzliche Sicherheitsmassnahmen implementiert, um das Netzwerk beim Wiederanlauf besser zu schützen.

Ingram Micro dankte Kunden und Partnern für ihre Geduld und kündigte an, weiterhin transparent über den Fortschritt bei der Systemwiederherstellung zu informieren.

Ransomware
Anzeige

Neueste Beiträge

Motorola zeigt auf der IFA ein neues Smartphone und eine Smartwatch
Mit dem Edge 70 Plus bringt Motorola ein weiteres Mittelklasse-Smartphone. Ausserdem zeigt der Hersteller auf der IFA eine Edition des Razr 70 mit edlen Swarovski-Steinen und die sportliche Smartwatch Moto Watch Ultra.
3 Minuten
8. Sep 2026
Philipp Ringgenberg neuer CEO bei Zühlke in der Schweiz
Philipp Ringgenberg hat im August als CEO die Leitung von Zühlke in der Schweiz übernommen. In seiner Position verantwortet er ab sofort die geschäftliche Entwicklung.
2 Minuten
yallo bringt Travel eSIM für mobile Daten in über 160 Destinationen
yallo bietet neu eine eSIM-Lösung für günstige Datenpakete beim Roaming, die Kunden von allen Mobilfunkanbietern zur Verfügung stehen. Reisende können ihr Datenpaket fürs Ausland bereits vor der Abreise in der yallo Travel eSIM App auswählen und bei der Ankunft im Ausland sofort zu günstigen Tarifen online gehen.
3 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Cybersicherheit lebt vom Austausch - Global Cyber Conference 2026
Cyberangriffe machen weder an Landesgrenzen noch an Unternehmensmauern halt. Umso wichtiger ist der direkte Austausch zwischen Sicherheitsverantwortlichen, Behörden, Wissenschaft und Wirtschaft. Die Global Cyber Conference 2026 in Zürich brachte mehr als 300 Fach- und Führungskräfte zusammen. Im Zentrum standen Cybersecurity, künstliche Intelligenz und Quantentechnologien.
6 Minuten
KI beschleunigt Cyberangriffe drastisch - Neue Studien warnen
Spezialisierte KI-Modelle finden Software-Schwachstellen inzwischen in nie dagewesener Geschwindigkeit und Menge.
4 Minuten
Mitarbeiter bleiben grösstes Cyberrisiko - KI verschärft die Lage
Zwei aktuelle Studien zeigen: Das grösste Sicherheitsrisiko für Unternehmen sitzt nicht in der IT-Infrastruktur, sondern am Arbeitsplatz der eigenen Belegschaft.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige