Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Ermittlungen wegen Spionage

Anderthalb Jahre nach einer Cyberattacke gegen die deutsche Partei CDU hat der Generalbundesanwalt die Ermittlungen von den bisher zuständigen Ermittlungsbehörden im Bundesland Nordrhein-Westfalen übernommen.
© (Quelle: Shutterstock/Jane Kelly)

Hintergrund: Man gehe inzwischen von Spionage aus. Das sagte eine Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Ermittelt wird demnach wegen des Verdachts geheimdienstlicher Agententätigkeit.

«Weitere Auskünfte werden derzeit nicht erteilt», hiess es von der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe, Deutschlands oberster Anklagebehörde. Nach früheren Medienberichten führt eine Spur nach China. Die CDU, die seit Mai unter dem Kanzler und Parteichef Friedrich Merz Deutschland regiert, wollte sich auf Anfrage mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen auf Anfrage nicht äussern.

Vor der Europawahl war die CDU im Frühjahr 2024 von Hackern angegriffen worden. Unter anderem hatten die Täter Daten aus dem Kalender von Merz erbeutet.

Dieser sagte damals, es sei «der schwerste Angriff auf eine IT-Struktur, die jemals eine politische Partei in Deutschland erlebt hat». Zunächst lagen die Ermittlungen bei der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen, weil die betroffenen Server in dem westdeutschen Bundesland standen.

Hacking
Anzeige

Neueste Beiträge

Bundesrat wählt Tobias Walser in den ETH-Rat
Der Bundesrat hat den Umweltnaturwissenschaftler Tobias Walser als Delegierten der Hochschulversammlungen der ETH Zürich und der EPFL in den ETH-Rat gewählt.
2 Minuten
Schleichende Preiserhöhungen bei Handy-Abos
Telekomunternehmen wollen mit Aktionsangeboten Neukunden gewinnen. Nach Vertragsabschluss erhöhen aber einige schrittweise den Abo-Preis. Der prozentuale Preisanstieg bei Salt ist am höchsten, gefolgt von Lebara, Yallo, Sunrise, Wingo und Swisscom.
4 Minuten
Samsung baut weiter am vernetzten KI-Universum - IFA 2026
Samsung präsentiert an der IFA 2026 im Berliner Humboldt Carré seine Vision eines KI-gestützten Alltags. Unter dem Motto «Companion to AI Living» zeigt der südkoreanische Hersteller vernetzte Geräte von Fernsehern über Monitore bis hin zu Haushaltsgeräten und Mobiltelefonen.
5 Minuten
3. Sep 2026

Das könnte Sie auch interessieren

KI beschleunigt Cyberangriffe drastisch - Neue Studien warnen
Spezialisierte KI-Modelle finden Software-Schwachstellen inzwischen in nie dagewesener Geschwindigkeit und Menge.
4 Minuten
Burnout-Gefahr: Cybersecurity-Verantwortung bedrückt CEOs
Die Verantwortung für Cybersicherheit belastet deutsche Geschäftsführer nach einer Umfrage des Datensicherheitsanbieters Cohesity psychisch erheblich.
3 Minuten
Mitarbeiter bleiben grösstes Cyberrisiko - KI verschärft die Lage
Zwei aktuelle Studien zeigen: Das grösste Sicherheitsrisiko für Unternehmen sitzt nicht in der IT-Infrastruktur, sondern am Arbeitsplatz der eigenen Belegschaft.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige