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Neue Freiheiten bei den Standard-Apps

Auf dem iPhone können die Standard-Apps für gewisse Funktionen geändert werden. Seit iOS 18.2 ist das noch einfacher. Wir zeigen, wie es geht.

Da eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten

© (Quelle: PCtipp.ch)

Bereits seit iOS 14 ist es möglich, die Standard-Apps für den Webbrowser oder die E-Mails zu ändern. Das heisst, wenn zum Beispiel in einem Dokument eine URL oder ein E-Mail-Link angeklickt wird, öffnet sich der vordefinierte Browser oder der gewünschte E-Mail-Client – und das müssen nicht zwangsläufig Safari oder Mail sein. Doch mit iOS 18.2 wurde diese Wahlfreiheit noch einmal massiv ausgebaut – auch wenn die Funktion gerne unter dem Radar durchfliegt.

So ist es jetzt möglich, auch die Standard-Apps für Nachrichten, Anrufe, die Anruffilterung, Passwörter, Tastaturen und mehr festzulegen, sodass diese global auf Systemebene ihre Wirkung entfalten können. Teilweise gab es diese Möglichkeiten zwar schon früher, doch sie waren an den verschiedensten Orten in den Einstellungen untergebracht.

Diese neue Regelung geht sogar so weit, dass sich die Standard-Telefon-App zwar nicht durch eine andere Telefon-App austauschen lässt, aber es ist möglich, eine alternative Anrufform zu wählen, wie etwa via Apples Face Time oder Anrufe mit WhatsApp. Wenn also zum Beispiel in der Kontakte-App auf die Schaltfläche zum Anrufen oder zum Senden einer Nachricht angetippt wird, startet iOS ­direkt WhatsApp anstelle der Telefon-App – jenachdem, welche Anwendung sich zu einer solchen Aufgabe berufen fühlt.

Die Einrichtung der Standard-Apps wird in den Einstellungen des iPhones vorgenommen, und zwar ganz unten im Bereich Apps. Mit einem Tippen auf Standard-Apps öffnet sich eine ganze Liste an Kategorien, bei denen die neuen Zuständigkeiten gesetzt werden können. So wird zum Beispiel 1Password zum alleinigen Herrscher über die Kennwörter.

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