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Lesedauer 3 Min.

Peoplefone: Cloud-Telefonie neu strukturiert

Mit vPBX ersetzt Peoplefone sein bisheriges Hosted-Angebot. Statt Einzelmodulen setzt der Anbieter auf feste Pakete – ein Schritt hin zu mehr Standardisierung im Geschäftskundenvertrieb.
© Peoplefon

Der Cloud-Telefonie-Anbieter Peoplefone hat sein Portfolio für virtuelle Telefonanlagen neu aufgestellt. Seit dem 1. Mai 2026 ist das bisherige Produkt «Hosted» durch die neue Lösung vPBX ersetzt worden. Hintergrund ist ein klarer Trend im Markt: weg von komplexen Baukastensystemen, hin zu vorkonfigurierten Lösungen, die sich schneller vermarkten und implementieren lassen.

Weniger Komplexität für Partner

Bislang mussten Funktionen wie Analytics, Warteschlangen oder Softphones einzeln gebucht werden. Das ermöglichte individuelle Setups, bedeutete für viele Vertriebspartner jedoch zusätzlichen Aufwand in Angebot und Einrichtung. Mit vPBX führt Peoplefone nun ein Paketmodell ein, das diesen Prozess vereinfachen soll.

Zur Auswahl stehen zwei Varianten: «Basic» und «Plus». Beide Tarife decken zentrale Anforderungen moderner Geschäftskommunikation ab, darunter autoprovisionierte SIP-Telefone, IVR-Funktionen, Rufverteilungen sowie zeitabhängige Weiterleitungen. Ergänzt wird das Angebot durch eine mobile App für iOS und Android. Für den Fachhandel bedeutet das: weniger Abstimmungsaufwand und ein schnellerer Einstieg in die Vermarktung standardisierter Lösungen.

Visuelle Steuerung für komplexere Setups

Ein zentrales Element der Plus-Variante ist der Visual Call Flow Designer. Damit lassen sich Anrufabläufe grafisch darstellen und direkt konfigurieren. Gerade bei komplexeren Kundenumgebungen kann das die Administration vereinfachen und Fehlerquellen reduzieren.

Zusätzlich umfasst das Plus-Paket ein Softphone für Desktop-Systeme sowie eine Basisversion der Analysefunktionen. Erweiterte Module, etwa für detaillierte Auswertungen oder Warteschlangenmanagement, bleiben optional zubuchbar.

Eigenentwicklung als Differenzierungsmerkmal

Technisch basiert die Plattform auf einer Eigenentwicklung von Peoplefone. Die Server-Infrastruktur ist in Deutschland angesiedelt und redundant ausgelegt. «Was uns unterscheidet, ist, dass wir selbst entwickeln und nicht von Drittanbietern abhängig sind», sagt Geschäftsführer Felix Pflüger. «Das gibt uns die Flexibilität, schnell auf Kundenbedürfnisse zu reagieren und die Plattform weiterzuentwickeln.»

Zur Einführung begleitet das Unternehmen die Umstellung mit Webinaren und Schulungen für Vertriebspartner.

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