Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Trump-Zölle: Nvidia will Chips vollständig in den USA produzieren

Der US-Chiphersteller Nvidia will auf heimische Produktion umstellen. Nvidia-Chef Jensen Huang erklärte am Montag, die Hochleistungschips für Künstliche Intelligenz (KI) würden künftig "erstmals in den Vereinigten Staaten hergestellt".
Das Nvidia-Hauptquartier im kalifornischen Santa Clara
© (Quelle: Nvidia)

Das Weisse Haus nannte die Ankündigung positiv für die US-Wirtschaft und die Sicherheit des Landes. Nvidia ist mit Abstand der grösste Hersteller sogenannter GPU-Chips (Grafikkarten), die als unverzichtbar für die Entwicklung generativer KI gelten. Huang schrieb in seinem Firmenblog, die Fertigung in Amerika werde «helfen, die unglaubliche und wachsende Nachfrage nach KI-Chips und Supercomputern besser zu erfüllen».

Bisher produzierte Nvidia seine Grafikkarten vor allem in Taiwan, das Trump ursprünglich mit Importzöllen von 32 Prozent belegte, bevor er den Aufschlag für alle Länder ausser China auf zehn Prozent senkte. Den Angaben zufolge will Nvidia Fertigungspartnerschaften mit taiwanischen Tech-Firmen wie Foxconn und Wistron vorantreiben.

Sie setzen auf sogenannte Supercomputer-Anlagen in den US-Bundesstaaten Texas und Arizona. Damit solle in den kommenden vier Jahren KI-Infrastruktur im Wert von bis zu 500 Milliarden Euro produziert werden, betonte Nvidia.

In Naher Zukunft Aufschläge auf Halbleiter

Das Weisse Haus nannte die Fertigung in den USA «gut für den amerikanischen Arbeiter, gut für die amerikanische Wirtschaft und gut für die nationale Sicherheit der USA». Die Tech-Branche ist mit von dem Handelskrieg betroffen, den Trump vor allem gegen China ausgerufen hat. Der Präsident hatte am Wochenende bekräftigt, Chips, Halbleiter und andere Produkte sollten wieder in den USA hergestellt werden.

Seine Regierung kündigte zwar an, elektronische Güter wie Smartphones und Computer seien von den massiven Einfuhrzöllen gegen China weitgehend ausgenommen. «In naher Zukunft» werde es aber Aufschläge auf Halbleiter geben, betonte Trump.

Hardware USA

Neueste Beiträge

Zug und Uni Luzern gründen Blockchain-Institut - Markets & Business
Der Kanton Zug und die Universität Luzern eröffnen das Zug Institute for Blockchain Research (ZIBR). Mit einem Startkapital von 25 Mio. Franken soll das neue Institut die interdisziplinäre Blockchain-Forschung stärken und Zugs Rolle als Crypto-Valley weiter ausbauen.
3 Minuten
Ganz privat im Web - Sicherheits-Tipps
Ein VPN-Service schützt Sie nicht nur beim Surfen, sondern wahrt auch Ihre Privatsphäre. Auf den folgenden Seiten erwarten Sie konkrete Produktempfehlungen und viele praktische Anwendungstipps.
9 Minuten
25. Jan 2026
Telekom bleibt wertvollste Telco-Marke - Markenranking
Die Telekom behauptet ihre Spitzenposition im globalen Markenranking von Brand Finance. Der Markenwert steigt deutlich, im Gesamtranking verbessert sich der Konzern auf Platz elf.
2 Minuten
25. Jan 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Berner Softwarefirma Xplain wird nach Deutschland verkauft - Übernahme
Der Berner IT-Dienstleister Xplain wird von der Schweizer Tochter der deutschen Chapters Group mit Sitz in Hamburg übernommen. Die Softwarefirma war wegen eines Cyberangriffs 2023 mit Folgen für die Bundesverwaltung bekannt geworden.
3 Minuten
18. Okt 2024
Wo sind die Leuchttürme der digitalen Schweiz? - Digital Economy Award 2024
Am 14. November lädt swissICT im Hallenstadion Zürich zur Preisverleihung des Digital Economy Award ein. Bevor es soweit ist, stehen die Tore für Bewerbungen aus der Schweizer Digitalwirtschaft noch bis zum 15. Mai 2024 offen.
4 Minuten
Swiss CIO & Cybersecurity in der neuen Computerworld-Ausgabe - Computerworld Ausgabe 4/2024
Die aktuelle Ausgabe zeigt, was die CIOs der grössten Schweizer Unternehmen bewegt. Stefan Fraude gibt Einblicke in die Transformation von Brack-Alltron und von Anna Kuruvilla erfahren wir, wie sich T-Systems in der Schweiz aufstellt. Doch das ist längst nicht alles.
2 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige