Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Swisscom fordert rechtliche Vereinfachungen im europäischen Markt

Die Swisscom fordert von der Europäischen Kommission, einen stark vereinfachten Rechtsrahmen für die Branche zu schaffen. Sie wandte sich gemeinsam mit weiteren europäischen Telekommunikationsunternehmen in einem offenen Brief an die Brüsseler Behörde.
© (Quelle: Swisscom)

Die Europäische Kommission erarbeitet derzeit ein Gesetz über digitale Netze.

Die rechtlichen Vereinfachungen sollten die Investitionen für die Branchen im Bereich Kommunikation und Datenverarbeitung erhöhen, war dem Brief zu entnehmen. Dieser wurde von der Organisation Connect Europe, die gemäss eigenen Angaben die «Stimme der führenden Anbieter von Verbindungsnetzen und -diensten in Europa» ist, veröffentlicht. Die Swisscom ist Mitglied bei Connect Europe.

Europa hinke anderen Weltregionen wie den USA und China hinterher. Diese hätten massives Kapital und Grösse gebündelt, um eine Vorreiterrolle einzunehmen. Lediglich zwei Prozent der Europäer nutzten eigenständige 5G-Netze. Dieser Anteil betrage in den USA ein Viertel und in China mehr als 77 Prozent, hiess es im Schreiben weiter.

Fragmentierter Markt in Europa

In Europa seien in den letzten zehn Jahren über 500 Milliarden Euro (rund 464 Milliarden Schweizer Franken) in die Einführung von 5G investiert worden. «Aber Grösse ist wichtig», hiess es im Brief. In Europa gebe es über 100 Telekomanbieter, in 27 Staaten verteilt.

Die Europäische Kommission müsse Massnahmen ergreifen und zum Ausdruck bringen, dass sie sich für die notwendige Grösse einsetze. Der Zusammenhang zwischen Investition und Grösse müsse anerkannt werden.

Die Europäische Kommission will bis Ende 2025 ein Gesetz über digitale Netze verabschieden. Dieses solle die sichere Hochgeschwindigkeits-Breitbandversorgung sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunkbereich fördern.

Telekommunikation Swisscom
Anzeige

Neueste Beiträge

Die Top-500 der Computerworld mit den stärksten ICT-Firmen und Branchen der Schweiz - Computerworld Ausgabe 3/2026
Mit dem Ranking der 500 stärksten Schweizer ICT-Unternehmen, umfassenden Markt- und Spartenanalysen, fundierten Expertenmeinungen und aktuellen Interviews macht die neue Computerworld Ausgabe «TOP 500» die Branche transparent. 
2 Minuten
Smarte Städte: Stuttgart verdrängt München von der Spitze
Stuttgart ist die smarteste Stadt Deutschlands. Im Digital-Ranking des Bitkom löst die Schwabenmetropole München an der Spitze ab. Auf den dritten Platz kommt erneut Hamburg. Die grössten Aufsteiger sind Erlangen und Hildesheim.
4 Minuten
11. Sep 2026
Brack ruft Weltreiseadapter 4Smarts NOMAD GaN 20W wegen Stromschlaggefahr zurück
In Zusammenarbeit mit den Eidgenössischen Starkstrominspektorats (ESTI) ruft Brack den Weltreiseadapter 4Smarts NOMAD GaN 20W zurück. Es besteht Stromschlaggefahr.
2 Minuten
11. Sep 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
ICT-Löhne stagnieren - Spezialisten bleiben gefragt - ICT-Salärstudie 2026
Der Schweizer ICT-Arbeitsmarkt tritt bei den Löhnen weitgehend auf der Stelle. Der Gesamtmedian steigt 2026 nur noch um 0,2 Prozent. Deutlich besser entwickeln sich die Saläre hoch spezialisierter Fachkräfte. Besonders gefragt sind Kompetenzen rund um KI, Cloud, Cybersecurity und Daten.
4 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige