Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Swisscom-Chef setzt auf Italien, Effizienz und KI

Swisscom-CEO Christoph Aeschlimann sieht den Telekomkonzern trotz sinkender Umsätze im Schweizer Markt gut aufgestellt.
© (Quelle: Swisscom)

 »Unsere Abos bieten heute deutlich mehr Leistung als noch vor fünf Jahren - zum gleichen oder gar tieferen Preis», sagte er im Interview mit den CH-Media-Zeitungen.

Der Branchenumsatz sei in den letzten zehn Jahren von 14 auf 12 Milliarden Franken gesunken, was für Kunden positiv sei, aber Swisscom zu Effizienzsteigerungen zwinge: «Das wird auch in den kommenden fünf Jahren ein zentrales Thema bleiben», sagte Aeschlimann.

Künstliche Intelligenz (KI) bewertet Aeschlimann als Chance und Risiko zugleich: «Swisscom wird die grösste Transformation ihrer Geschichte erleben.» Mit Angeboten wie dem Chatbot «MyAI», bei dem die Daten in der Schweiz bleiben, wolle man sich von internationalen Tech-Konzernen abheben. «Viele Kunden legen Wert auf Vertrauen, Souveränität und Kontrolle über ihre Daten.»

Zur geplanten Expansion in Italien betonte Aeschlimann: «Italien bietet eine Zukunftsperspektive. Die geplante Fusion von Fastweb und Vodafone Italia ist eine grosse Chance, um das Geschäft dort «langfristig stabiler und nachhaltiger aufzustellen».

Ein starkes Italien-Geschäft mache die Gruppe stärker und erlaube es, den Aktionären wie dem Bund mehr Dividenden auszuschütten. Auf Risiken angesprochen, sagte Aeschlimann: «Wir betreiben in Italien exakt unser Kerngeschäft: Telekommunikation und IT - Festnetz, Mobilfunk, Privat- und Geschäftskunden. Wir kennen Markt und Land, haben Teams vor Ort und realisieren mit der Transaktion direkte Synergien.»

Mit Blick auf Regulierung fordert Aeschlimann schnellere Bewilligungsverfahren beim Netzausbau und warnt vor Überregulierung bei KI: «Man sollte nur dort regulieren, wo es tatsächlich Probleme gibt - etwa beim Datenschutz.» Trotz Unsicherheiten durch KI und geopolitische Risiken bleibt Aeschlimann optimistisch: «Innovation entsteht nur angstfrei. Wir müssen keine Angst vor KI haben.»

Swisscom Künstliche Intelligenz (KI) Telekommunikation
Anzeige

Neueste Beiträge

Immer mehr Nutzer sind bereit, für die KI zu zahlen
Eine Umfrage des Bitkom zeigt, dass immer mehr Deutsche für die Nutzung einer Künstlichen Intelligenz Geld ausgeben und auch die Bereitschaft dies künftig zu tun, steigt. Dafür erwarten die Anwender vor allem eine bessere Leistung der KI und mehr Qualität bei den Ergebnissen.
3 Minuten
18. Mai 2026
SpaceX plant Börsengang für Mitte Juni
SpaceX plant laut Medienberichten seinen Rekord-Börsengang für den 12. Juni. 
2 Minuten
18. Mai 2026
Deutsche Messe AG stellt Vorstand neu auf
Die Deutsche Messe AG stellt sich personell neu auf und richtet ihren Vorstand konsequent auf die Weiterentwicklung des Unternehmens und insbesondere des Messegeländes aus. 
3 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
Tuning und Ergonomie für jedes Display - Apple-Ecke
Bei der Ergonomie am Arbeitsplatz denkt man zuerst an die korrekte Tischhöhe oder an die ­Anpassungen des Bürostuhls. Doch genauso wichtig sind die Einstellungen am Mac: Sie sorgen für den Unterschied zwischen einem Arbeitsplatz und einer Wohlfühlzone.
3 Minuten
30. Apr 2026
«Swiss IT-Studie» - KI im Business - Computerworld Ausgabe 1/2026
Am Thema KI kommt niemand mehr vorbei. Das sehen auch die befragten Schweizer Unternehmen. Wo und wie man diese einsetzen könnte und welchen Nutzen damit verbunden ist, da scheiden sich die Geister. Die Schweiz im KI-Dilemma?
2 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige