Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Smartphonemarkt bleibt entgegen den Erwartungen stabil

Der weltweite Smartphone-Absatz stieg im ersten Quartal leicht an. Dabei gab es einen Wechsel an der Spitze. Doch die Marktforscher rechnen für das weitere Jahr aufgrund steigender Gerätepreise mit negativen Effekten.
© ChatGPT

Die Marktforscher von Omdia haben erste Zahlen zu den weltweiten Smartphone-Verkäufen im ersten Quartal des Jahres 2026 veröffentlicht. Demnach wurden gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum ein Prozent mehr Geräte verkauft, obwohl viele Marktbeobachter aufgrund der schwierigen Bedingungen mit einem Rückgang gerechnet haben.

Allerdings erwarten die Analysten von Omdia, dass sich die stark gestiegenen Preise für Komponenten wie Speicherchips und die zunehmenden Störungen in den globalen Lieferketten in den kommenden Monaten negativ auf den Absatz auswirken werden. Noch hätten die meisten Hersteller die deutlich höheren Produktionskosten ihrer Smartphones nicht an die Endkunden weitergegeben.

Der Omdia-Analyst Runar Bjorhovde rechnet für dieses Jahr sogar mit einem Rückgang des Marktes um bis zu 15 Prozent: «Schon bald werden die höheren Preise einen Schock bei der Nachfrage auslösen, da die Verbraucher Käufe aufschieben werden. Gleichzeitig werden die Unsicherheiten bei Preisen und der Verfügbarkeit einige Player im Channel dazu bringen, ihre Lagerbestände erst einmal aufzustocken. Doch das bedeutet nur einen Aufschub für die Hersteller, bei denen der Druck im Laufe des Jahres deutlich zunehmen wird.» 

Wechsel an der Spitze

Im ersten Quartal konnte Samsung Apple wieder die im Weihnachtsquartal eroberte Führungsposition abnehmen und den Marktanteil im Jahresvergleich von 20 auf 22 Prozent steigern, was unter anderem an um zehn Prozent höheren Vorbestellungen für die Galaxy S26-Serie gegenüber ihrem Vorgänger lag. Der Konkurrent Apple legte beim Marktanteil dank guter Verkäufe der iPhone-17-Serie von 19 auf 20 Prozent zu.

Die chinesischen Verfolger des Duos an der Spitze kämpfen gemäss den Marktforschern allerdings vor allem im Einsteigersegment und er Mittelklasse mit den höheren Komponentenkosten, die ihre Margen drücken. Das gilt für den Dritten, Xiaomi, dessen Marktanteil von 14 auf 11 Prozent schrumpfte und auch für Oppo und Vivo auf den weiteren Plätzen. Hinter diesen Top Five gab es aber auch Gewinner wie Huawei dank starker Verkäufe auf dem Heimatmarkt China und Honor, wo die internationale Expansion zunehmend Erfolge bringt.

Smartphone
Anzeige

Neueste Beiträge

Shkelzen Syla übernimmt die Leitung Competence Centers Salesforce bei adesso Schweiz
adesso baut das Salesforce-Geschäft in der Schweiz aus und hat per 1. Juli 2026 Shkelzen Syla zum Verantwortlichen des neu geschaffenen Competence Centers Salesforce ernannt.
2 Minuten
16. Jul 2026
Expert verzeichnet Umsatzrückgang und setzt auf Digitalisierung
Die anhaltende Konsumzurückhaltung und schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen haben bei Expert zu einem deutlichen Umsatzrückgang geführt. Der Vorstand der Verbundgruppe will unter anderem durch eine Intensivierung des Onlinegeschäfts gegensteuern.
3 Minuten
16. Jul 2026
10 Professorinnen und Professoren an den beiden ETH ernannt
Der ETH-Rat hat auf Antrag des Präsidenten der ETH Zürich, Prof. Dr. Joël Mesot, und der Präsidentin der EPFL, Prof. Dr. Anna Fontcuberta i Morral, insgesamt 7 Professorinnen und 3 Professoren ernannt, einer Person den Titel Professor und einer Person den Titel Professor of Practice verliehen sowie den Rücktritt von einem Professor mit Verdankung zur Kenntnis genommen.  
8 Minuten
16. Jul 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
Streik abgewendet: Deutsche Telekom einigt sich mit Ver.di
Die Telekom und die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Für die rund 60'000 Tarifbeschäftigten des Netzbetreibers gilt unter anderem bis Ende 2028 ein Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen.
3 Minuten
31. Mai 2026
«KI wird ein Treiber für Wachstum» - Interview Corinna Schumacher, ServiceNow
KI-Agenten übernehmen immer mehr Routineaufgaben. ServiceNow sieht darin keine Bedrohung für Mitarbeitende, sondern eine neue Arbeitsteilung, erklärt Corinna Schumacher im Interview.
7 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige