Sicherheit und KI: Zwei Ziele, eine Lösung
Gastbeitrag
Sicherheit ist für Schweizer Unternehmen von höchster Priorität. Daran lässt SWISS IT 2025 keinen Zweifel. Für 78 % der Befragten zählt «Sicherheit» zu den drei wichtigsten IT-Projekten für dieses Jahr. Damit ist das Thema wichtiger als jedes andere. Das allein wäre nicht bedenklich, zeigt es doch erst einmal, dass Sicherheit ernst genommen wird.
Bedenklich ist der Stand der Sicherheit aber doch. Das zeigt sich beim Betrachten von zwei weiteren Zahlen: Erstens war Sicherheit zwar schon im vergangenen Jahr für die weitaus meisten Unternehmen das Top-Thema – aber damals waren es «nur» 62 %. Und zweitens sagen noch immer 39 % der IT-Abteilungen: Sicherheit ist für uns die am schwierigsten umzusetzende Aufgabe. Das alarmierende Fazit: Sicherheit wird immer wichtiger – aber sie bleibt schwierig zu gewährleisten. IT-Abteilungen stehen unter Druck.
Anspruchsvolle Doppelrolle: Schaden abwehren und Wachstum ermöglichen
IT-Abteilungen sollen aber nicht nur Gefahren vom Unternehmen – weltweit droht Cyberkriminalität laut Statista Schäden in Höhe von 10,5 Billionen US-Dollar anzurichten – abwehren. Sie sollen auch den künftigen Erfolg vorbereiten. Kein anderes Schlagwort ist 2025 dabei so wichtig wie die Technologie, in die laut Statista 2025 158,4 Milliarden US-Dollar investiert werden: KI
Wie schon bei der Sicherheit zeigt auch bei der KI der Vergleich mit den Ergebnissen der SWISS IT aus dem Vorjahr, dass es in Schweizer Unternehmen nicht nach Plan läuft: Im vergangenen Jahr war KI bereits in 20,9 % der Unternehmen im Einsatz, in 49,8 % war der Einsatz für die folgenden zwölf Monate geplant. In diesem Jahr nun ist KI zwar in bereits 32 % der Unternehmen im Einsatz. Aber bei 41 % heisst es weiterhin: «Wir planen noch». Auch hier ist das kein gutes Zwischenzeugnis: Schweizer Unternehmen ist KI wichtig – aber sie verfehlen ihre eigenen Ziele. IT-Abteilungen stehen doppelt unter Druck.
Eine Lösung für beide Ziele: Colocation
Wie können es IT-Abteilungen schaffen, gleichzeitig in der Defensive für Sicherheit zu sorgen und in der Offensive den Erfolg von morgen vorzubereiten? Indem sie enger mit Colocation-Rechenzentren zusammenarbeiten. Dort finden sie die idealen Voraussetzungen, um anspruchsvolle Workloads in einer physisch sicheren Umgebung zu betreiben. Deren physische Sicherheit reicht von verschiedenen Technologien und Verfahren, die im Alltag ausreichen, bis hin zum Schutz durch das Militär im Ernstfall. Der ist bislang zwar noch nie eingetreten, wird aber regelmässig, wie zuletzt im Herbst 2024 in der Flughafen-Region im Rahmen der Militärübung «SKILL GRANDE 24-61», geprobt.
Aber Sicherheit ist mehr als physische Sicherheit.
Mit SCION sind Daten nur auf sicheren Wegen unterwegs
Unternehmen leben von ihren Daten und die zu schützen, wo auch immer sie sind, ist für ihre Sicherheit entscheidend. Leider ist «Wo auch immer sie sind» ein oft sehr schwammiger Begriff: Viele Unternehmen, deren Sicherheit und Produktivität vom Teilen von Daten abhängen, können gar nicht genau sagen, auf welchen Wegen ihre Daten eigentlich reisen.
Die in der Schweiz entwickelte Technologie SCION (Scalability, Control, and Isolation On Next-Generation Networks) schafft genau da Abhilfe. Unternehmen, darunter viele Banken, die diese Technologie nutzen, schliessen sich dabei zu einem exklusiven Netzwerk zertifizierter Partner zusammen. In diesem Netzwerk erlangen sie die vollständige Kontrolle darüber, welche Verbindungen ihre Daten auf dem Weg von A nach B nutzen dürfen und können sich unterwegs auf höchste Sicherheit verlassen. Digital Realty stellt im SCION-Ökosystem die Umgebung zur Verfügung, in der sich die einzelnen Partner schnell, sicher und günstig miteinander verbinden können.