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Lesedauer 3 Min.

Schweizer Top-CIOs: Oliver Enzmann, Ammann Group

Die CIOs der grössten Schweizer Firmen stellen sich vor und berichten von anstehenden Projekten sowie aktuellen Herausforderungen.
© (Quelle: Ammann)

Oliver Enzmann

Funktion: CIO

Firma: Ammann Group

Branche: Anlagen- und Maschinenbau

Mitarbeitende in der Schweiz: 300

IT-Mitarbeitende intern/extern: 45/diverse Outsourcing-Partner

In dieser Firma/CIO seit: 2018

Berichtet an: Patrick Kilchmann, Head of Group Services (COO), Mitglied der Konzernleitung

Aktuelle Projekte

Wir wollen ein durchgängig exzellentes, digitales Kundenerlebnis an unseren Schnittstellen zu den Kunden bieten, vom ersten Kontakt über unsere Website bis zum Service, wenn unsere Produkte im Einsatz sind. Wir werden zum Beispiel mit modernen, datengesteuerten Werkzeugen beurteilen können, wann eine Wartung an einer Baumaschine oder Anlage durchgeführt werden sollte, und diese Wartung mit neuen virtuellen Möglichkeiten vor Ort besser unterstützen. Intern und in der Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten werden die Prozesse in verschiedenen Projekten weiter digitalisiert und automatisiert, um unsere Effizienz zu steigern.

Grösste Herausforderungen

Der zunehmende Kosten- und Innovationsdruck zwingt uns dazu, die Art und Weise unserer Zusammenarbeit langfristig zu ändern. Hier ermöglicht uns der umfassende Einsatz agiler Methoden, die Zeit bis zum Start von Initiativen zu verkürzen, sie effizient durchzuführen und schneller einen Nutzen für uns und unsere Kunden zu erzielen. Durch die frühzeitige Bereitstellung von Prototypen holen wir uns vorgängig konkretes Feedback ein und treffen bessere/schnellere Entscheidungen über das weitere Vorgehen. Entscheidungen beruhen jedoch nicht nur auf dem Feedback, das wir erhalten, sondern werden zunehmend auf der Grundlage von Daten getroffen. Um dies zu ermöglichen, müssen wir eine Datenstrategie entwickeln und uns von isolierten, veralteten Datensilos befreien. Gleichzeitig hat sich die Bedrohungslage im Bereich der Cybersicherheit weiter verschärft. Um unser Risiko dennoch zu verringern, integrieren wir verschiedene Insellösungen in weniger, aber besser integrierte Systeme. So können wir Ereignisse besser analysieren und Korrelationen besser erkennen.

(Stand: Dezember 2022)

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