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Schweiz erhält Kompetenzzentrum für wissenschaftliche Integrität

Die Schweizerische Hochschulkonferenz hat die Errichtung eines Kompetenzzentrums für wissenschaftliche Integrität Schweiz (KWIS) beschlossen. Dazu verabschiedete sie die Verordnung über die Sicherung der Qualität im Bereich der wissenschaftlichen Integrität.
© (Quelle: Shutterstock.com/Natali Glado)

Das KWIS soll ab 2026 die Schweizer Hochschulen hinsichtlich wissenschaftliche Integrität, «Best Practices» und internationale Entwicklungen beraten. Das Zentrum sei auch eine Melde- und Beratungsstelle für Fehlverhalten mit Bezug auf wissenschaftlichen Integrität.

Es sorge für eine Vernetzung der vorhandenen Fachstellen an den Hochschulen und für die Einhaltung des Kodex für wissenschaftliche Integrität, teilten die Akademien der Wissenschaften Schweiz am Montag mit.

Das KWIS werde eine beratende, aber keine untersuchende oder sanktionierende Funktion haben. Allfällige Massnahmen gegen fehlbare Forschende verbleiben bei den Hochschulen, hiess es weiter. Daten zur Einhaltung wissenschaftlicher Integrität und zu einem umfassenden Überblick über die Situation in der Schweiz werden ebenso erfasst. Dies ermögliche dann einen internationalen Vergleich.

Die Einhaltung der Regeln der wissenschaftlichen Integrität sind ein international anerkanntes Qualitätsmerkmal für Forschungsplätze. Wissenschaftliche Integrität garantiere die Verlässlichkeit von Forschungsergebnissen, die sorgfältige Datenerhebung und die Verantwortung von Autorinnen und Autoren wissenschaftlicher Publikationen.

Bereits 2021 erliess die Hochschulkonferenz einen Kodex zur wissenschaftlichen Integrität, der den internationalen Standards entspricht und in Wissenschaftskreisen durchgehend Anwendung findet.

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