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Salt macht mehr Umsatz und Betriebsgewinn in ersten neun Monaten

Salt ist in den ersten neun Monaten weiter gewachsen. Der drittgrösste Telekomanbieter der Schweiz hat sowohl im Mobilfunk, als auch im Breitbandgeschäft Neukunden gewonnen.
© (Quelle: Salt)

Insgesamt steigerte Salt den Umsatz von Januar bis September um 3,1 Prozent auf 864,6 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Während der Umsatz aus dem Telekomgeschäft um 4,4 Prozent kletterte, schrumpften die Verkäufe von Geräten wie etwa Handys oder Tablets um 5,3 Prozent.

Salt habe sich besser geschlagen als der Schweizer Telekommarkt, hiess es. Man habe das solide Wachstumstempo in allen Geschäftsbereichen und Marken beibehalten. Neben dem Gewinn von Neukunden wirkten sich die Preiserhöhungen vom März positiv auf das Ergebnis aus.

Kundenzahlen nennt Salt seit einiger Zeit nicht mehr quartalsweise. Diese werden nur noch einmal im Jahr oder bei Erreichen gewisser Marken bekannt gegeben. Bei den Geschäftskunden hat Salt im Sommerquartal wieder einige grössere Unternehmen an Land gezogen. Darunter seien Planzer, Rhomberg Sersa und Le Groupe Global-sécurité, hiess es.

Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen nach Bezahlung der Leasingkosten (EBITDAaL) stieg gar um 7,4 Prozent auf 382,6 Millionen Franken. Der Reingewinn der Salt-Muttergesellschaft Matterhorn Telecom Holding schoss sogar um 19 Prozent auf 148,9 Millionen Franken nach oben.

Tempo erhöht

«Wir konnten den Schwung aus dem ersten Halbjahr erfolgreich ins dritte Quartal mitnehmen und unseren Wachstumskurs auch in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt fortsetzen», erklärte Salt-Chef Max Nunziata.

Im dritten Quartal hat Salt das Tempo erhöht: Der Umsatz stieg um 3,6 Prozent auf 297,2 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn (EBITDAaL) kletterte gar um 13,7 Prozent auf 137,7 Millionen Franken. 

Im Festnetz hat Salt im September ein neues Angebot lanciert. «Der Marktstart verlief erfolgreich und Salt erwartet, dass das Angebot in den kommenden Quartalen zum Wachstum beitragen wird», schrieb das Unternehmen.

Das Geschäft mit anderen Telekomanbietern, die das Salt-Netz benutzen (im Fachjargon Wholesale), sowie das Partnerschaftsgeschäft hätten weiter an Dynamik gewonnen. So nutzt auch der Breitbandanbieter Green die Glasfaserinfrastruktur von Salt.

Sky in den Schweizer Markt eingestiegen

Zudem ist auch der deutsche Streaminganbieter Sky in der Schweiz ins Internet- und Mobiltelefoniegeschäft eingestiegen, wobei er die Salt-Netze benutzt. «Diese Partnerschaften erweitern den Marktzugang von Salt und diversifizieren die Einnahmequellen», schrieb Salt.

Darüber hinaus baut Salt das Vertriebsnetz aus. So sei ein Flaggschiffladen nun auch in Bern eröffnet worden. Hinzu kommen kleinere Geschäfte im Zürcher Einkaufszentrum Sihlcity und im Glattzentrum in Wallisellen.

Telekommunikation
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