Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Perplexity AI will Browser Chrome für 34,5 Milliarden übernehmen

Das KI-Suchmaschinenunternehmen Perplexity AI hat dem Technologiekonzern Google 34,5 Milliarden Dollar für seinen Webbrowser Chrome angeboten. Die Start-up-Firma bestätigte der Nachrichtenagentur AFP, eine entsprechende Absichtserklärung an Google geschickt zu haben.
© (Quelle: geralt/Pixabay)

Davor hatte das «Wall Street Journal» über das Angebot berichtet. Laut der Zeitung wird Perplexity AI mit 18 Milliarden Dollar bewertet - etwas mehr als die Hälfte der Summe, die es nun Google geboten hat.

Ein Unternehmenssprecher sagte AFP jedoch, mehrere grosse Investmentfonds wollten sich an der Finanzierung der Übernahme beteiligen. Die Geschäftsführung sei sicher, den erforderlichen Betrag aufbringen zu können. Auf eine AFP-Anfrage zum Übernahmeangebot durch Perplexity AI antwortete Google zunächst nicht.

Kombination von Assistent und Suchmaschine

Perplexity kombiniert einen KI-Assistenten und eine Suchmaschine, um Informationen im Internet zu finden: Nutzer geben, ähnlich wie beim KI-Assistenten ChatGPT des Unternehmens OpenAI, Fragen ein und erhalten darauf in Online-Quellen verfügbare Antworten darauf.

Google war im vergangenen Jahr wegen illegaler Praktiken zur Erlangung und Aufrechterhaltung seiner Monopolstellung im Bereich der Online-Suche für schuldig befunden worden. Das Strafmass steht noch aus. Das US-Justizministerium hatte insbesondere verlangt, dass Google seinen Browser Chrome verkauft.

Perplexity AI erklärte, dass sein Übernahmeangebot «im Interesse der Öffentlichkeit und unter Berücksichtigung der wettbewerbsrechtlichen Anforderungen» konzipiert worden sei und dass der Browser an «einen unabhängigen und kompetenten Betreiber übertragen wird». «Wir glauben, dass wir die besten Hüter für Chrome sind», erklärte der Kommunikationschef des Start-ups, Jesse Dwyer.

Übernahme Künstliche Intelligenz (KI) Google Chrome
Anzeige

Neueste Beiträge

«Wir sind ein internationaler Anbieter mit einer lokalen Seele»
Der Schweizer Markt für IT-Dienstleistungen gilt als anspruchsvoll und stark umkämpft. Dennoch sieht die Var Group erhebliches Wachstumspotenzial. Im Interview erklären Massimo Fumagalli und Sladjana Timotijevic, weshalb sie auf lokale Verankerung statt auf reine Grösse setzen und welche Rolle weitere Akquisitionen bei der Expansion in der Schweiz spielen sollen.
5 Minuten
Kurze Newsletter-Sommerpause - In eigener Sache
Vom 27. Juli bis zum 9. August macht die Computerworld-Redaktion eine kurze Newsletter-Sommerpause. Sie bekommen in diesem Zeitraum keinen Newsletter. Den nächsten Newsletter erhalten Sie dann wieder am 10. August.
2 Minuten
26. Jul 2026
Emporia bringt das Smart.8 mit Display-Garantie
Mit dem Smart.8 bringt Emporia ein Smartphone für die ältere Generation, bei dem ein Schwerpunkt auf dem Schutz des Gehäuses und des Displays liegt, für das es auch eine besondere Garantie gibt.
3 Minuten
23. Jul 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
«KI wird ein Treiber für Wachstum» - Interview Corinna Schumacher, ServiceNow
KI-Agenten übernehmen immer mehr Routineaufgaben. ServiceNow sieht darin keine Bedrohung für Mitarbeitende, sondern eine neue Arbeitsteilung, erklärt Corinna Schumacher im Interview.
7 Minuten
Streik abgewendet: Deutsche Telekom einigt sich mit Ver.di
Die Telekom und die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Für die rund 60'000 Tarifbeschäftigten des Netzbetreibers gilt unter anderem bis Ende 2028 ein Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen.
3 Minuten
31. Mai 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige