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Lesedauer 3 Min.

Nutzung digitaler Technologien bei Kleinstunternehmen

Jimdo hat mit seinem monatlich bei 1.600 Kleinstunternehmen erhobenen Geschäftsklimaindex die erste grosse Umfrage zur Nutzung digitaler Technologien in dem Umfeld durchgeführt. Aktuell nutzen 14 Prozent der Befragten KI, ein Anstieg um 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
© (Quelle: Jimdo-ifo Geschäftsklimaindex)

14 Prozent der Selbstständigen und Kleinstunternehmen in Deutschland nutzen aktuell Künstliche Intelligenz (KI) für ihr Business. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg um 6 Prozentpunkte. Die Erkenntnisse stammen aus der ersten grossen Befragung zur Nutzung digitaler Technologien unter Selbstständigen, durchgeführt im Rahmen des Jimdo-ifo Geschäftsklimaindex im Juni 2023 und Juni 2024. Die Datenlage zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz bei Kleinstunternehmen mit bis zu 9 Mitarbeiterinnen ist noch sehr begrenzt oder nicht vorhanden.

In der Gesamtwirtschaft setzen inzwischen 27 Prozent der befragten Unternehmen KI ein und der Anstieg zum Vorjahr ist mit plus 14 Prozentpunkten deutlicher als bei den Selbstständigen. Knapp die Hälfte der Selbstständigen (47 Prozent) sieht die Technologie weiterhin nicht als Thema, im Vorjahr waren es hier noch 66 Prozent. Die restlichen 38 Prozent der Selbstständigen diskutieren den Einsatz oder planen ihn konkret. In der Gesamtwirtschaft ist für 21 Prozent KI gegenwärtig kein Thema, während 52 Prozent den Einsatz diskutieren oder planen.

Produktivitätssteigerung für Selbstständige durch KI

Die Nutzung künstlicher Intelligenz nimmt also bei Kleinstunternehmen zu, bleibt jedoch im Vergleich zu grösseren Unternehmen bisher weniger verbreitet. Laut Matthias Henze, CEO und Mitgründer von Jimdo, ist das Potenzial, das in der Nutzung von KI für Selbstständige liegt, jedoch enorm. Generative KI sei eine historische Chance für diese Erwerbsform. Er sagt: „Von allen Wirtschaftsbereichen können Selbstständige schon heute am meisten von KI profitieren. Insbesondere im Bereich der Produktivitätssteigerung funktionieren die aktuellen Modelle für sie sehr gut.” Jan Schlie, Artificial Intelligence Experte bei Jimdo fügt hinzu: „KI ist wie das Team, das Selbstständigen oft fehlt. Mit wenigen Mausklicks steht es zur Verfügung, um Texte zu schreiben, Bilder zu erstellen, das eigene Business zu analysieren und den Markt zu recherchieren.” Sobald man sensible Daten mit der KI teilt, rät er allerdings zur Nutzung eines Bezahlprodukts.

Dienstleister an der Spitze, Schlusslicht Bausektor holt auf

Betrachtet man den Anteil der Selbständigen in den verschiedenen Sektoren, die mindestens eine der Technologien KI, Cloud Computing oder Blockchain nutzen, liegen die Dienstleister mit 28 Prozent an der Spitze. Es folgen der Handel mit 22 Prozent, die Industrie mit gut 12 Prozent und der Bausektor mit knapp 12 Prozent. Der Handel hat mit einem Zuwachs von 7 Prozentpunkten am meisten zugelegt seit der Befragung im Vorjahr. Der Bausektor bildet zwar weiterhin das Schlusslicht hinter Industrie, Handel und Dienstleistern, erreichte mit einem Plus von 4 Prozentpunkten aber den zweitgrössten Zuwachs.

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