Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

E-Patientendossier wird ab Oktober zusätzlich durch Bund gefördert

Mehr Patientinnen und Patienten in der Schweiz sollen ein elektronisches Patientendossier eröffnen. Zu diesem Zweck erhalten die Anbieter ab dem 1. Oktober eine Entschädigung in Höhe von 30 Franken pro eröffnetem Dossier.
© (Quelle: eHealth Suisse)

Das Parlament hatte für die rasche Weiterverbreitung des elektronischen Patientendossiers (EPD) im Frühjahr 30 Millionen Franken bewilligt. Die Massnahme soll als Übergangslösung dienen. Der Bundesrat will im Herbst über das weitere Vorgehen zu einer grossen Reform der EPD-Gesetzgebung entscheiden, wie er am Mittwoch mitteilte.

Kurz- und mittelfristig erhalten die derzeit acht EPD-Anbieter - die sogenannten Stammgemeinschaften, darunter etwa die Sanela der Schweizerischen Post - eine Entschädigung von 30 Franken pro eröffnetem Dossier. Die Kantone müssen sich mindestens in gleichem Umfang an der Förderung beteiligen.

Mit der Übergangsfinanzierung soll die derzeit noch ungenügende Verbreitung und Nutzung des EPD in der kritischen Phase bis zum Inkrafttreten der geplanten umfassenden Revision vorangetrieben werden. Das dürfte frühestens 2028 der Fall sein.

Mit dem EPD können alle wichtigen Gesundheitsinformationen an einem Ort übersichtlich abgelegt und jederzeit einfach und sicher abgerufen werden. Noch klemmt es aber bei der Umsetzung. Bisher wurden nur rund 70'000 elektronische Dossiers eröffnet.

Zuletzt hatte der Kanton Uri mitgeteilt, dass er das EPD nicht wie geplant auf Anfang 2025 einführen werde. Der Regierungsrat begründete dies mit «erheblichen Unsicherheiten» auf Bundesebene. Zudem habe die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) empfohlen, eine zentrale Lösung des elektronischen Patientendossiers zu prüfen.

Digitalisierung EHealth Politik
Anzeige

Neueste Beiträge

Das iPhone-Trackpad - so geht es - Apple-Ecke
Wenn auf dem iPad mit zwei Fingern gleichzeitig auf der Tastatur gewischt wird, verschiebt sich die Einfügemarke im Text.
2 Minuten
12. Okt 2026
Sicherheitslücke mit Nutzerdaten bei Ricardo
Wie die SMG Swiss Marketplace Group auf Englisch informiert, gab es bei Ricardo eine Sicherheitslücke, die rasch geschlossen werden konnte.
2 Minuten
12. Okt 2026
Brack Business kooperiert mit SPS für Kanban-Dienstleistungen
Seit 1. März 2026 arbeitet Brack Business für die Bewirtschaftung der Kanban-Stationen seiner Kunden mit der SPS Switzerland AG zusammen. Dadurch kann der B2B-Onlinehändler aus Mägenwil die Dienstleistungen neu schweizweit und nicht mehr nur regional anbieten.
2 Minuten
12. Okt 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Die Top-500 der Computerworld mit den stärksten ICT-Firmen und Branchen der Schweiz - Computerworld Ausgabe 3/2026
Mit dem Ranking der 500 stärksten Schweizer ICT-Unternehmen, umfassenden Markt- und Spartenanalysen, fundierten Expertenmeinungen und aktuellen Interviews macht die neue Computerworld Ausgabe «TOP 500» die Branche transparent. 
2 Minuten
Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige