Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

E-ID wird in zwei Schritten technisch umgesetzt

Die Umsetzung des elektronischen Identitätsnachweises schreitet voran. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung am Freitag die Grundsätze dazu festgelegt.
© (Quelle: pd)

Die Umsetzung solle in zwei Schritten erfolgen, teilte die Landesregierung mit. Zunächst wird im Jahr 2026 die elektronische Brieftasche des Bundes eingeführt, eine hoch sichere Vertrauensinfrastruktur mit dem Namen SWIYU.

Parallel dazu wird laut Communiqué eine Lösung entwickelt, um in einem zweiten Schritt noch höheren Anforderungen an den Schutz der Privatsphäre Rechnung zu tragen. Dabei geht es namentlich um die sogenannte Unüberprüfbarkeit: Es soll nicht mehr nachvollzogen werden können, wann und wozu jemand die sogenannte E-ID benutzt hat. Zu diesem Zweck stellt der Bund eine Million Franken an Forschungsgeldern zur Verfügung.

Eine Reihe von Vorkehrungen solle einen hohen Datenschutz garantieren, schrieb der Bundesrat. So ist eine dezentrale Speicherung der Daten vorgesehen. Die E-ID wird ausschliesslich auf dem Smartphone der Inhaberin oder des Inhabers vorhanden sein und dort vor unerlaubtem Zugriff geschützt.

Ausserdem entscheiden den Angaben zufolge die Nutzerinnen und Nutzer selbst, wem sie welche Daten übermitteln. Namentlich können sie mit er E-ID nachweisen, über 18 Jahre alt zu sein, ohne das genaue Geburtsdatum oder den Namen preiszugeben.

Den gesetzlichen Bestimmungen für die Einführung der E-ID hat das Parlament im Grundsatz zugestimmt. Im Parlament wird derzeit aber noch über einzelne umstrittene Punkte der Vorlage diskutiert.

Digitalisierung Egov
Anzeige

Neueste Beiträge

Bessere Qualität der swisstopo Geodaten dank neuer Luftbildkameras
Zum Start der Flugsaison 2026 führt das Bundesamt für Landestopografie swisstopo eine Kamera neuster Generation für die Aufnahme von Luftbildern ein. Diese Weiterentwicklung dient der Erneuerung von Aufnahmesystemen, die das Ende ihres Lebenszyklus erreicht haben.
3 Minuten
26. Apr 2026
Ines Stutz mit mehr Verantwortung bei Aveniq
Ines Stutz übernimmt Leitung des neu geschaffenen Bereiches Consulting & Project Services.Um Kunden in Transformations- und Projektvorhaben noch gezielter zu unterstützen, stärkt Aveniq ihr Beratungs- und Projektgeschäft.
2 Minuten
25. Apr 2026
Das neue CW-Briefing: «Swiss IT-Studie - KI im Business» - Computerworld Briefing
So selbstverständlich wir inzwischen über Künstliche Intelligenz sprechen, ein Selbstgänger ist die neue Technologie noch lange nicht. Gerade im Business-Umfeld tun sich viele Unternehmen schwer, die Balance zwischen Innovation, Datensicherheit und Compliance zu finden. Zusammen mit weiteren Ergebnissen liefert die aktuelle Swiss IT-Studie ein klares Bild: Die Schweiz steckt im KI-Dilemma.
2 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
«Swiss IT-Studie» - KI im Business - Computerworld Ausgabe 1/2026
Am Thema KI kommt niemand mehr vorbei. Das sehen auch die befragten Schweizer Unternehmen. Wo und wie man diese einsetzen könnte und welchen Nutzen damit verbunden ist, da scheiden sich die Geister. Die Schweiz im KI-Dilemma?
2 Minuten
EU will Bearbeitungsgebühr für billige Online-Importe
Chinesische Onlinehändler schicken jeden Tag tausende Päckchen mit billigen Artikeln nach Europa. Die EU will den daraus resultierenden steigenden Kosten mit einer Abgabe für die Bearbeitung begegnen.
2 Minuten
6. Apr 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige