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Lesedauer 3 Min.

Deutsche Heinlein Gruppe expandiert in die Schweiz

Mit der Eröffnung ihrer neuen Niederlassung in Zürich bringt Heinlein über 30 Jahre Open-Source-Erfahrung und Lösungen wie Mailbox, OpenTalk und OpenCloud direkt in die Schweiz. Zentrales Thema ist die digitale Souveränität von Unternehmen, Verwaltungen und Behörden.
Peer Heinlein, Jutta Horstmann, Andreas Meier und Thomas Fundneider (v.l.n.r.)
© (Quelle: Computerworld)

Peer Heinlein, Gründer und Geschäftsführer der Heinlein Gruppe, blickte bei der Eröffnung auf 35 Jahre Unternehmensgeschichte zurück – eine Zeit, in der die Vision der Heinlein-Gruppe stets dieselbe geblieben sei: freie und sichere Kommunikation für alle zu ermöglichen. Besonders wichtig seien ihm Integrität und Unabhängigkeit. Heinlein betonte, dass sein Team nicht nur Technologien entwickle, sondern Antworten auf zentrale Fragen digitaler Souveränität liefern wolle – gerade für Behörden, Bildungseinrichtungen und Organisationen, die sich nicht von grossen Plattformen abhängig machen möchten. 

Peer Heinlein (l.) und Thomas Fundneider haben viel vor in der Schweiz. © Quelle: Computerworld

Thomas Fundneider übernimmt als CEO in der Schweiz

Als CEO für die Heinlein (Schweiz) GmbH wurde Thomas Fundneider ernannt. Der Sales Director der gesamten Heinlein-Gruppe sieht in der Schweizer Präsenz einen wichtigen strategischen Schritt. Mit über 25 Jahren Erfahrung im Vertrieb komplexer IT-Lösungen und im Aufbau internationaler Partnernetzwerke will er die Vertriebsaktivitäten bündeln und die Expansion in Europa vorantreiben. Für ihn ist klar: Die Nachfrage nach souveränen, offenen und unabhängigen IT-Lösungen wächst – und die Heinlein-Gruppe wolle diese Entwicklung in der Schweiz aktiv mitgestalten.

Digitale Souveränität als staatspolitische Aufgabe

In seinem Grusswort betonte Nationalrat Andreas Meier, dass die Schweiz bei Cyberangriffen zu den attraktivsten Zielen gehöre und gleichzeitig stark von Technologien abhängig sei, die ausserhalb des eigenen Rechtsraums betrieben werden. Digitale Souveränität sei deshalb zu einem zentralen politischen Thema geworden. Meier hob hervor, dass Wahlfreiheit, Transparenz und Kontrolle die Grundvoraussetzungen dafür seien, damit digitale Dienste Vertrauen geniessen und Abhängigkeiten reduziert werden. Diese Werte seien nicht hinderlich, sondern entscheidend für Innovation.

Nationalrat Andreas Meier (Die Mitte) warnt vor Technologien, die ausserhalb des Schweizer Rechtsraums betrieben werden. © Quelle: Computerworld

Echte Souveränität statt «Souveränitäts-Washing»

Jutta Horstmann, Co-CEO der Heinlein Gruppe, betonte zum Abschluss, wie entscheidend es für die Heinlein-Gruppe sei, die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in der Schweiz zu verstehen. Wer Technologien entwickelt, die demokratische Prozesse stärken sollen, müsse die lokalen Verhältnisse kennen und den Schulterschluss mit jenen suchen, die sich für digitale Souveränität einsetzen. Gleichzeitig warnte sie vor «Souveränitäts-Washing»: Vieles werde als souverän etikettiert, ohne den Anspruch tatsächlich zu erfüllen. Gerade angesichts geopolitischer Abhängigkeiten brauche es echte, vielfältige und offene Alternativen – und dazu wolle die Heinlein-Gruppe nun auch in der Schweiz aktiv beitragen.

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