Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Aveniq baut um und ab

Mit über 600 Mitarbeitenden gehört Aveniq zu den grossen IT-Dienstleistern der Schweiz. Das Unternehmen kündigte heute an, 40 Stellen abzubauen. Gründe dafür seien «organisatorische Anpassungen» durch eine neu fokussierte Marktstrategie.
Aveniq baut rund 40 Stellen ab. Auch der Standort Dübendorf (im Bild) wird vermutlich nicht verschont.
© (Quelle: Aveniq)

Die Mitteilung von Aveniq ist kurz, trocken und glatt: Man wolle sich verstärkt auf die Kernkompetenzen und Wachstumsbereiche konzentrieren, um die Kundennähe zu fördern. Das führe zu organisatorischen Anpassungen und Stellenabbau. Rund 40 Mitarbeitende, das entspricht 5.8 % der Belegschaft, seien von einer Kündigung betroffen. Darüber hinaus werde der Personalbestand über natürliche Fluktuation und Pensionierungen weiter reduziert.

Und das, obwohl Avenig in wirtschaftlich kräftigen Branchen mit hohem Digitalisierungsbedarf unterwegs ist, wie zum Beispiel Finanzdienstleister, Industrie, Versorger, öffentlichem Sektor und Bildungswesen. Ausserdem verfügt der IT-Dienstleister über eine lange Referenzliste grosser Kunden wie PAX Versicherung, Ricola, Müller Martini, Villiger Söhne, Hochschule Luzern oder das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich.

Aufträge hat es scheinbar genug, warum also der Stellenabbau und die Neuausrichtung? Offiziell heisst es seitens Aveniq lediglich: Verwaltungsrat und Geschäftsleitung sind überzeugt, dass diese Massnahme für die Effizienz, Effektivität und den nachhaltigen Erfolg des Unternehmens erforderlich ist.

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob und was dies mit dem überraschenden Rücktritt von Christophe Macherel als CEO von Aveniq im Dezember 2024 zu tun haben könnte. Dem sei nicht so, erklärt Sandra Epper, Mediensprecherin bei Aveniq, auf Anfrage. Die Personalie habe nichts mit der aktuellen Überarbeitung der Marktstrategie zu tun. Die Fokussierung sei nötig geworden, um die Marktbedürfnisse optimal erfüllen zu können. Aveniq konzentriert sich weiterhin auf den Betrieb der kritischen IT-Infrastrukturen der Schweiz. Weiter wird sich das Unternehmen stärker auf die Migration der lokalen Applikationen und Infrastrukturen in die Public Cloud, Security- wie auch Workplace- und SAP-Services fokussieren.

Business & IT-Strategie Security & Compliance Software & Development
Anzeige

Neueste Beiträge

Die neue Generation der Foldable-Smartphones - Quadratisch, praktisch, aber auch gut?
Smartphones zum Falten setzen verstärkt auf handliche Abmessungen. Aktuelle Falt-Handys orientieren sich beim Aussendisplay immer häufiger am kompakten Reisepassformat. Ein Überblick über Modelle, Technik, Gerüchte um Apples erstes Falt-Handy und deren Alltagstauglichkeit.
8 Minuten
8. Sep 2026
yallo bringt Travel eSIM für mobile Daten in über 160 Destinationen
yallo bietet neu eine eSIM-Lösung für günstige Datenpakete beim Roaming, die Kunden von allen Mobilfunkanbietern zur Verfügung stehen. Reisende können ihr Datenpaket fürs Ausland bereits vor der Abreise in der yallo Travel eSIM App auswählen und bei der Ankunft im Ausland sofort zu günstigen Tarifen online gehen.
3 Minuten
Motorola zeigt auf der IFA ein neues Smartphone und eine Smartwatch
Mit dem Edge 70 Plus bringt Motorola ein weiteres Mittelklasse-Smartphone. Ausserdem zeigt der Hersteller auf der IFA eine Edition des Razr 70 mit edlen Swarovski-Steinen und die sportliche Smartwatch Moto Watch Ultra.
3 Minuten
8. Sep 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
ICT-Löhne stagnieren - Spezialisten bleiben gefragt - ICT-Salärstudie 2026
Der Schweizer ICT-Arbeitsmarkt tritt bei den Löhnen weitgehend auf der Stelle. Der Gesamtmedian steigt 2026 nur noch um 0,2 Prozent. Deutlich besser entwickeln sich die Saläre hoch spezialisierter Fachkräfte. Besonders gefragt sind Kompetenzen rund um KI, Cloud, Cybersecurity und Daten.
4 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige