Top-Modell 18.10.2018, 14:57 Uhr

Hands-on: Huawei Mate 20 Pro

Huawei hat seine Flaggschiff-Serie Mate 20 vorgestellt. Wir haben sie uns schon mal genauer angeschaut und konnten die Geräte einem ersten Hands-on unterziehen!
(Quelle: Huawei )

Erster Eindruck

Schlank und mit Edge-Kanten: Mate 20 Pro
(Quelle: NMGZ)
Die Mate-Serie verfolgt auch mit dem Mate 20 Pro weiter eine andere Design-Strategie als beim P. Zunächst ist es entscheidend schlanker: Zwar ist die Bilddiagonale sehr gross – wir zweifelten ob der reinen Specs zunächst an der Bedienbarkeit – allerdings ist es relativ schmal. Zudem hat das Display, ähnlich dem S7 Edge von Samsung, seitliche Abrundungen. Dies macht es möglich, das Gerät mit einer Hand vollständig zu umfassen (je nach Handgrösse, versteht sich). Auf der Rückseite steht das Kameraquadrat leicht raus, jedoch stellt die Kante beim Verstauen in der Hosentasche nicht an.

Fingerabdruckscanner – im Display!

Tippt man auf den Bildschirm, zeigt er an, wo der Finger hinmuss
(Quelle: NMGZ)
Die Pro-Version wurde nun mit einem Fingerabdruckscanner im Display versehen. So entfällt die Notwendigkeit, das Display kleiner machen  zu müssen, oder auf der Rückseite versehentlich die Kamera zu erwischen. Praktisch: Tippt man auf das Display, erscheint ein kleines erleuchtetes Icon, das anzeigt, wo der Daumen platziert werden muss. Das Display lässt sich übrigens auch im Screen-off-Modus entsperren, ohne dass es zuerst mit einem gesonderten Tastendruck aufgeweckt werden muss. Des einen Freud, des andern Leid: Im Display-off-Mode braucht der Scanner 1 Sekunde mehr. Dafür entsperrt man nicht mehr aus Versehen das Display, wie das etwa beim P10 seinerzeit noch zuweilen geschehen ist.

Reverse-Charging

Neben dem bereits erwähnten kabellosen Laden, kann das Mate 20 Pro als Energiespender fungieren. Hält man es Rücken an Rücken an ein anderes Gerät, kann dessen Ladestand zulasten des eigenen erhöht werden – wie bei einer Powerbank. Dies funktioniert z.B. auch mit Samsung-Geräten. Einzige Bedingung: Das Gerät muss den Qi-Standard unterstützen, also kabellos ladbar sein.

Kamera

Huawei hat sich die Kamera gross auf die Fahne geschrieben. So haben die Chinesen das Prinzip, aus vier Foto-Layern ein Bild zu machen, verzweieinhalbfacht. So werden nun zehn Einzelbilder zu einem zusammengefügt, sodass die Beleuchtung überall gleich stark ist.
London bei Nacht
Schnappschuss im Vorbeigehen. Die Mauer war allerdings unbeleuchtet
(Quelle: NMGZ)

Fazit

Bis jetzt fehlen uns zum Huawei Mate 20 Pro die Akku-, Telefonie- und allgemeinen Performance-Tests. Allerdings gefallen uns die Haptik sowie Features wie Reverse- und Wireless-Charging. Der ausführliche Test folgt demnächst.


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