Partnerzone Ricoh 21.03.2010, 16:27 Uhr

Engagement für den Umweltschutz und Gewinnorientierung – ein Widerspruch?

In den letzten zehn Jahren haben viele Unternehmen ihre Aktivitäten in Bezug auf Umweltverträglichkeit abgestimmt und haben ihre Bemühungen neu um drei wichtige Faktoren konzentriert - Menschen, Gewinn und Planet.
Zunehmend erhalten wir jedoch Meldungen über Rückschritte bei Errungenschaften bezüglich der Umweltverträglichkeit, da Unternehmen umweltbezogene Aktivitäten auf Eis legen, um sich wieder dem grundlegenden Ziel eines Unternehmens zu widmen, nämlich der Erzielung eines dauerhaften Gewinns. Im Januar 2009 hat die Cleantech Group Ergebnisse veröffentlicht, dass Unternehmen 2008 weltweit $8,4 Milliarden in saubere Technologien investiert haben; dies bedeutet ein anhaltendes Wachstum sieben Jahre in Folge. Im vierten Quartal weisen die Zahlen jedoch einen erheblichen Einbruch im Vergleich zum selben Zeitraum in 2007 auf.
Obwohl das Investitionsvolumen nur ein Massstab zur Messung des Engagements einer Firma für den Umweltschutz darstellt, so spricht einiges dafür, dass dieses Engagement in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten gefährdet ist. Vernachlässigen Unternehmen die Umweltpolitik aufgrund des Drucks zur Gewinnsteigerung eines Unternehmens und muss dies in einem Tauziehen enden? Bei RICOH haben wir erfolgreich unser Engagement für den Umweltschutz seit vielen Jahrzehnten mit grundlegenden wirtschaftlichen Ergebnissen in Einklang gebracht. Wir sind fest davon überzeugt, dass dies nicht in einem Tauziehen enden muss und dass Firmen sogar in harten wirtschaftlichen Zeiten von Umweltprogrammen profitieren können, die dazu dienen, sowohl dem Planeten als auch dem Geschäft zu dienen.
Beispiele für ein gelungenes Gleichgewicht von Wirtschaft und Ökologie sind zahlreich, es müssen jedoch eindeutige Massnahmen eingeleitet werden. Vorteile können durch die Nutzung kostengünstiger erneuerbarer Energien erzielt werden, durch die Reduzierung von Abfallstoffen auf Mülldeponien, durch das Abschalten von Geräten bei Nichtbenutzung, durch das Recyceln und die Wiederverwendung von Ricoh Stellungnahme Materialien usw. Durch den Wechsel von konventioneller Energie zu 100% erneuerbare Energien durch Wind hat RICOH UK Products Ltd. ihre CO2-Bilanz um 6'000 Tonnen pro Jahr in den zwei Folgejahren reduziert. Dies führt zu Einsparungen in Höhe von £ 202'000. Der wichtigste Faktor bei der Erzielung einer wirklich effektiven Bilanz ist die Entwicklung von Umweltprogrammen, die sich auf potentielle Kosteneinsparungen bei dem anfänglichen Planungsprozess beziehen. RICOH hat vor zehn Jahren das Environmental Accounting Programme eingeführt.
Ein Nutzen dieses Programms ist die Erkennung von Unternehmensprozessen, die starke Auswirkungen auf die Umwelt haben. Wir beurteilen die Kostenwirksamkeit möglicher Massnahmen, um solche Auswirkungen zu reduzieren. Daraufhin wählen wir diejenigen Massnahmen aus, die sowohl umweltbezogene als auch wirtschaftliche Ergebnisse optimieren. Aufgrund dieser Analyse haben wir beispielsweise herausgefunden, dass ein Wechsel vom Strassen- zum Schienentransport sowohl die Kosten als auch die Auswirkungen auf die Umwelt reduzieren würde, wenn der Transport eine bestimmte Entfernung übersteigt. Und entsprechend hat RICOH Europe die Hauptauslieferungsmethode von ihrem zentralen europäischen Auslieferungslager in den Niederlanden nach Italien verlegt, und hat somit bisher eine Reduzierung von über 400 Tonnen CO2 (über 69%) erzielt sowie Einsparungen in Höhe von EUR 269'000.
Die Erfahrungen von RICOH zeigen, dass sich nachhaltiger Umweltschutz und wirtschaftliches Handeln nicht widersprechen. Unternehmen reduzieren vielleicht ihre Investitionen in saubere Technologien klugerweise in Zeiten eines niedrigen Cashflows, ein anhaltendes Engagement für die Umwelt ist jedoch eine effektive Art und Weise, um Wirtschaftlichkeit zu fördern und Gewinne in schweren wirtschaftlichen Zeiten zu optimieren.
by RICOH

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